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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Lehre des Buddha
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Das dritte Gebot. 
85 
Der Buddhist soll, wenn er andern Geschöpfen nützen kann, 
ohne Bedenken gern sein Leben opfern. Auch davon werden viele 
Geschichten erzählt. Die Freigebigkeit wird, wie bei den Brahmanen, 
namentlich auch den Königen zur Pflicht gemacht. Als die vier 
Tugenden, wodurch ein König sich populär machen kann und soll, 
werden genannt: Freigebigkeit, Freundlichkeit, Fleiß in Regierungs 
geschäften und Unparteilichkeit. Die Freigebigkeit haben die buddhisti 
schen Herrscher aller Zeiten in reichstem Maße geübt. Im dritten 
und elften Edikt nennt Asoka Priyadarsin als verdienstlich und 
gesetzlich den Gehorsam gegen die Eltern, Freigebigkeit gegen 
Freunde, Bekannte, Verwandte, Brahmanen und Asketen, Nicht 
töten lebender Wesen und Enthaltung von Schmähungen gegen 
Andersgläubige. Im achten Edikt sagt er, auf seinen Reisen 
empfange er Asketen, Brahmanen und Greise, die er beschenke und 
an die er Gold verteile. Die buddhistischen Pilger aus China 
schildern, mit welcher Verschwendung die Könige bei den großen 
religiösen Versammlungen Geschenke austeilten. Wohltäter wie 
Anäthapindika (S. 36) und Visäkhä (S. 39) leben im Ge 
dächtnis bis heute fort. 
Das dritte Gebot ist: „Du sollst nicht unkeusch leben." Im 
Dhammikasutta heißt es darüber: „Der Verständige vermeide ein 
unkeusches Leben wie einen Haufen (brennender) Kohlen. Wenn 
er nicht imstande ist, ein keusches Leben zu führen, so vergreife 
er sich nicht an der Frau eines andern." Es gilt also für den 
Laien als verdienstlich, sich des Umgangs mit Frauen zu enthalten. 
Für den Mönch wurde dies gefordert. Der Buddhismus schreibt 
wie der Katholizismus den Zölibat vor. Für den Ehebruch wird 
die schwerste Strafe in Aussicht gestellt, die sich durch viele Ge 
burten hinzieht. Das Dhammapada lehrt: „Allmählich und bei 
jeder Gelegenheit entferne der Verständige immer ein wenig von 
dem Rost an sich, wie der Schmied den am Silber. Rost, der 
am Eisen entsteht, frißt dieses von da an auf; so bringen den un 
verständig Handelnden seine Taten in die Hölle. Rost ist bei einer 
Frau schlechter Lebenswandel, Rost bei einem Geber Geiz; Rost 
sind sündhafte Neigungen in dieser und jener Welt." „Vier Dinge 
erlangt ein unverständiger Mann, der sich mit der Frau eines 
andern einläßt: Sünde, Beilager ohne Genuß, Zurechtweisung, 
Hölle. Er begeht eine Sünde, der Genuß ist für ihn gering, da er 
und sie voll Angst (vor Entdeckung) sind, der König verhängt eine 
schwere Strafe. Deswegen soll sich ein Mann nicht mit der Frau
	        

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