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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

4. Die Carl Zeiß-Stiftung zu Jena. 
367 
oder mit Verlust verkauft, um die Leute zu ernähren, und ihren Herd warm gehalten. 
Wie ich den Verlust allein tragen muß, so ist auch der Gewinn mein von Rechts 
wegen, denn ich habe ihn erworben mit meiner Kraft und meiner Sorge. 
Ich habe das Bewußtsein, daß diese Werke ein Segen sind für das Land und 
für die Arbeiter. Sie sind das umsomehr, weil mein Interesse mir empfohlen haben 
würde, dieselben im Auslande zu errichten, wo ich früher und mehr Anerkennung 
und Absatz gefunden habe und größere Vorteile haben würde. 
Um die Lage meiner Arbeiter zu verbessern, war ich von jeher zunächst darauf 
bedacht, ihnen ein möglichst sorgenfreies Dasein für die Zeiten zu verschaffen, in denen 
sie selbst nicht mehr arbeiten könnten. Ihr selbst wißt es am besten, wie es mit 
Kranken, Invaliden und ausgedienten Arbeitern bei uns gehalten wird. Dann habe 
ich den Arbeitern Wohnungen gebaut, worin bereits 20 000 Seelen untergebracht 
sind, habe Schulen gegründet, Schenkungen verliehen und Einrichtungen getroffen 
zur billigen Beschaffung von allem Lebens- und Hausbedarf. Ich habe mich dadurch 
in eine Schuldenlast gesetzt, die abgetragen werden muß. Damit dies geschehen kann, 
muß jeder seine Schuldigkeit tun in Frieden und Eintracht und in Übereinstimmung 
mit unseren Vorschriften. 
Die jetzt allgemein verbreitete Geschäftsstille hat bereits viele Fabriken, Hütten 
und Gruben unseres Landes empfindlich berührt. Geringe Preise haben geringe 
Löhne zur Folge gehabt, und bei einigen Werken ist schon vollständiger Mangel an 
Arbeit und dadurch Stillstand eingetreten. 
In den verschiedenen Klassen der Gesellschaft gibt es Leute, die irrtümlich 
die Besserung ihrer Lage von der Änderung der Verfassung, der Regierung und der 
Gesetze erwarten, dabei aber das Wesentlichste vernachlässigen, was in ihrer eigenen 
Gewalt liegt. Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit ist der erste und sicherste Schutz 
gegen die beklagte Not, und wo sie fehlen, helfen auch die beste Regierung und die 
besten Gesetze nichts. Umwälzungen jeder Art sind ebenso verkehrte Mittel zur 
Besserung der Lage, als wenn man ein Haus wegen einzelner Fehler abbrechen 
wollte. Dann wird man obdachlos. Man verbessert und repariert und erhält das 
Bestehende .... 
Wer zurückblickt in die Vergangenheit, muß sich überzeugen, daß große Fort 
schritte gemacht worden sind zum Besten aller und vor allem auch der arbeitenden 
Klasse. Schlechte Zwischenzeiten müssen durch treues Zusammenhalten der Arbeiter 
wit ihrem Arbeitgeber überwunden werden. Aber vor 50 Jahren lebte kein Arbeiter 
so gut in Nahrung, Wohnung und Kleidung als heute. Keiner wird tauschen wollen 
wit dem Lose seiner Eltern und Vorfahren. 
4. Die Carl Jeih-Sttftung zu Jena. 
Von Heinrich Herkner. 
Herkner, Die Arbeiterfrage. 5. Ausl. Berlin, I. Guttentag, 1908. S. 343—348. 
Vielleicht die merkwürdigste Wohlfahrtseinrichtung für Arbeiter, die es über 
haupt gibt, ist die Carl Zeiß-Stiftung in Jena. Hier ist der anscheinend gelungene 
Bersuch unternommen worden, eine industrielle Anlage, welche Weltruf genießt und 
lp06 ca. 1332 Arbeiter und 226 Beamte beschäftigte, nämlich die Optische Werkstätte 
^arl Zeiß*), von der Dienstbarkeit für privatkapitalistische Interessen ganz freizu- 
*) Von den beiden Unternehmungen der Carl Zeiß-Stiftung beschäftigte die Optische 
^erkstätte (Firma Carl Zeiß) im Anfang Mai 1912 in Jena ca. 420 Beamte und ca.
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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