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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

498 Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik. IV. Deutsche Handelspolitik. 
Momente, worin sich dies offenbart, sind folgende: Erstens wird von 1848 an die 
Handelspolitik ein Teil der Frage, die bis 1866 allen anderen Fragen voranstand, der 
„Deutschen Frage". Auf dem Gebiete der Handelspolitik wird schon vor Königgrätz 
der Kampf ausgefochten, ob das neue Deutsche Reich unter Österreichs oder Preußens 
Hegemonie erstehen soll. Zweitens, eng zusammenhängend mit dem eben genannten 
Umstande, zeigt sich insbesondere Ende der fünfziger Jahre mächtig eine wirtschaftliche 
spontan freihändlerische Bewegung, welche in der Folge den politischen Bestrebungen 
Preußens in der „Deutschen Frage" ein wertvoller, ja unentbehrlicher Bundesgenosse 
wurde. 
5. Aus meiner parlamentarischen Tätigkeit. 
(Der deutsch-französische Handelsvertrag.) 
Von Werner v. Siemens. 
v. Siemens, Lebenserinnerungen. 7. Aufl. Berlin, Julius Springer, 1904. S. 187—188 
und S. 193—198. 
Bis zum Jahre 1860 war ich mit wissenschaftlichen und technisch-praktischen 
Arbeiten so vollauf beschäftigt, daß ich der Politik ganz fernblieb. Erst als unter 
der Regentschaft des Prinzen von Preußen die politische Erstarrung und der Pessi 
mismus, die bis dahin fast ausschließlich herrschten, sich milderten und freiere politische 
Anschauungen sich wieder hervorwagten, schloß ich mich dem unter Bennigsens Füh 
rung gebildeten und vom Herzog Ernst von Koburg-Gotha beschützten Nationalverein 
an. Ich wohnte seiner konstituierenden Versammlung zu Koburg bei und beteiligte 
mich fortan als treuer Bundesgenosse an seinen Bestrebungen. Hierdurch und durch 
meine lebhafte Betätigung bei den Wahlen zum Landtage wurde ich mit den leitenden 
Politikern der liberalen Partei näher bekannt. Ich besuchte die Versammlungen der 
in Bildung begriffenen neuen liberalen Partei und nahm teil an den Beratungen 
über Programm und Namen derselben. Die Mehrheit war geneigt, für den Namen 
„Demokratische Partei" zu stimmen, während Schulze-Delitzsch sie „Deutsche Partei" 
taufen wollte. Ich schlug vor, den Namen „Fortschrittspartei" zu wählen, da es mir 
angemessener schien, die Tätigkeitsrichtung als die Gesinnung durch den Parteinamen 
zu bezeichnen. Es wurde beschlossen, meinen Vorschlag mit dem von Schulze-Delitzsch 
zu vereinigen und die neue Partei „Deutsche Fortschrittspartei" zu nennen. 
Die Aufforderung, mich zum Abgeordneten wählen zu lassen, hatte ich wieder 
holt abgelehnt, hielt es aber im Jahre 1864 für meine Pflicht, die ohne meinen Antrag 
auf mich gelenkte Wahl zum Abgeordneten für den Bezirk Solingen-Remscheid anzu 
nehmen. 
In den drei Jahren meiner parlamentarischen Tätigkeit habe ich in Kommissions 
sitzungen und Parteiversammlungen bei den drei einzigen Gesetzen, die durch Überein 
stimmung mit Regierung und Herrenhaus Gesetzeskraft erhielten, tätig mitgewirkt. 
Ich war Spezialreferent der Abteilung „Metalle und Metallwaren" des deutsch-fran 
zösischen Handelsvertrages und glaube, durch ein eingehendes Referat, das ich über 
diesen am heftigsten bestrittenen Teil des Vertrages ausarbeitete, nicht unwesentlich 
zur schließlichen Annahme desselben beigetragen zu haben. Leider brachte mich dieses 
Referat in Konflikt mit meinem Wahlbezirke. Dieser entsandte eine besondere Depu 
tation an das Abgeordnetenhaus, um gegen den Artikel zu protestieren, der es verbot, 
Fabrikate mit den Firmen und Fabrikzeichen der Fabrikanten eines anderen Landes 
zu bezeichnen. Die Solinger und Remscheider Industriellen erklärten, daß es herkömm 
lich und allgemein üblich wäre, die besseren, in der Regel von englischen Fabrikanten 
und Händlern bestellten Waren mit einem englischen Fabrikationsstempel nach deren
	        

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Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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