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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
890771383
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10133
Document type:
Monograph
Author:
Mollat, Georg http://d-nb.info/gnd/139428143
Title:
Volkswirtschaftliches Quellenbuch
Edition:
Vierte, erweiterte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Osterwieck/Harz
Publisher:
Verlag von A. W. Zickfeldt
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXVIII, 654 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

17 1. Buch. Kinleitende Lehren. 
auf die Gestaltung des Unternehmergewinnes, des Kapitalzinses und 
des Arbeitslohnes. Hier berührt dann der Staat das große soziale 
Problem, das er günstig und ungünstig beeinflussen kann. Aber 
auch auf dem Gebiete des Kreditwesens macht sich die finan- 
zielle Tätigkeit des Staates geltend, der hier sowohl als Darlehns- 
nehmer wie als Darlehnsgeber auftritt. Die staatliche Verwaltung 
muß also eine genaue Kenntnis haben von dem Geld- und Kapital- 
markt in seiner ganzen Ausdehnung, eine genaue Kenntnis der 
steten Bewegungen auf dem Kapitalmarkt, der Gestaltung des Zins- 
fußes, der denselben beeinflussenden Momente. Der Staat ist ein 
wichtiger Faktor des Geldmarktes, der von ihm abhängig wird 
wie er vom Geldmarkt. Der Staat muß die Möglichkeiten der 
Anleihenaufnahme kennen, die Umstände, die dieselben beeinflussen, 
die Voraussetzungen, für seine Anleihen die günstigsten Bedingungen 
zu erhalten. Der Staat hat große Vermögen zu verwalten, ist 
Auftraggeber zur Ausführung der verschiedensten technischen Ar- 
beiten: Gebäude, Straßen, Kanäle, Eisenbahnen, Brücken, Dämme, 
Häfen, Flußregulierungen usw. KEine genaue Kenntnis der Ge- 
setze der Wirtschaft ist die Voraussetzung des rationellen Staats- 
haushaltes. 
Halten wir all das vor Augen, so werden wir einsehen, daß 
die Führung des Staatshaushaltes ein solcher Zweig der Staats- 
tätigkeit ist, welcher notwendigerweise ein selbständiges Gebiet der 
Staatsverwaltung bildet und dessen entsprechende Erledigung ohne 
wissenschaftliche Erkenntnis der Kräfte und KErscheinungen un- 
möglich ist. 
4. Staatshaushalt und Staatsleben. Der geordnete Staats- 
haushalt bietet die beste Garantie für die Beständigkeit und ruhige 
Entwicklung der staatlichen Institutionen. Der ungeordnete Staats- 
haushalt und der damit verbundene unerträgliche Steuerdruck sind 
Leiden, welche die Staatsbürger am tiefsten und am allgemeinsten 
empfinden und welche am raschesten die Reaktion hervorrufen. 
Ein Regime, das den Staatshaushalt in Ordnung führt, kann lange 
Zeit ungestraft Fehler begehen. In der Geschichte Ungarns läßt 
sich die Erscheinung hervorheben, daß die häufigste Ursache der 
Erschütterung, ja der Umwälzung der staatlichen Verhältnisse ein 
ungeordneter Staatshaushalt war. Der Untergang von Byzanz wurde 
durch den Verfall der Finanzen bedeutend gefördert *). Die Kata- 
strophe von Mohäcs (1526), die den Untergang des selbständigen 
ungarischen Staates verursachte, der Bauernaufstand, der Aufstand 
1) Andreades, les finances byzantines (Revue des sciences politiques, 
juillet-aoüt 1911, S. 620). 
‚0
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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