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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kaufmanns Herrschgewalt
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Der Weg zum geschäftlichen Erfolg
  • II. Des Geldes ABC
  • III. Silberwährung
  • IV. Das gemeinschaftliche Interesse von Arbeit und Kapital
  • V. Sparen eine Pflicht
  • VI. Wie kann man ein Vermögen erwerben ?
  • VII. Reichtum und sein Gebrauch
  • VIII. Das Schreckgespenst der Trusts
  • IX. Englisch-amerikanische Handelsbeziehungen
  • X. Geschäft
  • XI. Die Stahlfabrikation des neunzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten
  • XII. Lebensunterhalt in Großbritanien und in den Vereinigten Staaten
  • XIII. Die natürlichen Öl- und Gasquellen im westlichen Pennsylvania
  • XIV. Der dreibeinige Stuhl
  • XV. Eisenbahnen einst und jetzt
  • XVI. Eisen und Stahl daheim und in der Fremde
  • XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart
  • XVIII. Was für Tarife würde ich aufstellen, wenn ich Zar wäre ?

Full text

Einleitung. 
XIII 
oder gar schlechtem Boden muß für den notwendigen Unterhalt einer 
Familie größer sein als der, welchen eine solche Familie mit eigenen 
Händen zu bestellen oder zu bebauen vermag. 
Noch weiter als in der Agrarfrage geht Carnegie in der Frage 
der Trusts fehl. Das hängt vielleicht mit seiner besonderen Indi 
vidualität und mit der idealen Auffassung zusammen, welche er als 
Unternehmer und Kaufmann zeitlebens vertreten und durch die Tat 
bewiesen hat. Dennoch ändert dieser Umstand nichts daran, daß, 
wie schon in den ersten Auflagen dieses Buches nachgewiesen 
wurde, Carnegie sehr geneigt erscheint, amerikanische Zustände und 
Verhältnisse zur Grundlage der Verhältnisse der ganzen Welt zu 
machen, etwas was nicht immer den Tatsachen entspricht. So irrt 
Carnegie zweifellos, wenn er in der vielleicht volkswirtschaftlich 
wichtigsten Erscheinung der Trusts weiter nichts sieht, als ein schnell 
vorübergehendes Symptom der volkswirtschaftlichen Entwicklung und 
Trusts ebenso wie Kartelle großer Unternehmer als eine Art volks 
wirtschaftliches Schlagwort und Spielzeug, in der Meinung, daß 
beide, sowohl Kartelle wie Trusts, auf die Länge der Zeit nicht 
bestehen können weil sie, nach seiner Ansicht wenigstens, den 
dauernden volkswirtschaftlichen Gesetzen widersprechen. Carnegie 
selbst hat auf den nachfolgenden Seiten den dauernden Erfolg der 
amerikanischen Ölkompagnie festgestellt und den in ihr zur Er 
scheinung kommenden Trust als eine Ausnahme gekennzeichnet, die 
nur durch die wundervolle Organisation und die besonders glück 
liche Auswahl der Führer dieses Trusts zu erklären sei. Tatsächlich 
hat die Bildung von Trusts in den letzten Jahren große Fort 
schritte gemacht, was sehr erklärlich ist bei der ja auch 1 von Carnegie 
zugegebenen dadurch entstehenden Verbilligung der Produktions- und 
Betriebskosten. Trotzdem steht die Schädlichkeit dieser vollkommen 
neuen geschäftlichen Verbindungen außer Zweifel. Einen Beweis 
könnte man darin finden, daß der jetzt vielgenannte Präsident der Ver 
einigten Staaten Taft mit aller Energie und all seinen Einfluß dahin 
vor Jahr und Tag strebte, eine Auflösung der Trusts herbeizuführen, 
bis jetzt, so viel ich weiß, ohne tatsächlichen Erfolg, nachdem vor 
Jahr und Tag die an den amerikanischen Trusts beteiligten Groß 
kapitalisten einen Abgesandten nach Europa geschickt, um nach 
Anlagewerten ihrer durch eine etwaige Auflösung der Trusts frei 
werdenden Kapitalien zu suchen. Sie verlangten eine dauernde
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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