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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
89109413X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7293
Document type:
Monograph
Author:
Rauers, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116364726
Title:
Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
Place of publication:
Bremen
Publisher:
Verlag von Franz Leuwer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (282, 46 Seiten, [8] Blatt)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Handel, Strassen, Achsverkehr und Binnenschiffahrt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

326 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Weg, den List verschlägt — Schutzzölle — mag uns nicht sehr 
glücklich gewählt verkommen. Aber die Idee, die seine Wahl be 
stimmte — der Begriff einer positiven wirtschaftlichen Kelle, die der 
Regierung im Namen der zukünftigen Interessen beigelegt wird, — 
bleibt richtig. Auch wenn sie uns heute fast banal erscheint, war 
sie doch zur Zeit, als List sich zu ihrem Verteidiger aufwarf, ein 
ganz neuer Gedanke. 
Wenn man daher versucht, die wirkliche Tragweite des Werkes 
List’s klarzustellen, so bemerkt man, daß er den unmittelbaren Zweck, 
den er verfolgte, nicht erreicht hat. Der abstrakten Theorie des 
internationalen Handels hat er keinen Abbruch getan. Dafür hat er 
aber zu dem Gebäude der Beweisführung, das das ganze XIX. Jahr 
hundert aufzurichten bemüht war, einen höchst wichtigen Stein ge 
fügt: nämlich, daß die Klassiker die allgemeinen praktischen Schluß 
folgerungen ihrer Theorien zu schnell gezogen hatten, da sie ver 
gaßen, daß man im wirtschaftlichen Leben nicht von der reinen 
Theorie zu ihrer praktischen Anwendung schreiten kann, ohne alle 
die Bedingungen der Zeit, des Raumes und der Umwelt wieder in 
die Rechnung einzusetzen, von denen man vorher zum Zwecke der 
Abstraktion berechtigterweise abgesehen hatte. Das Verdienst List’s 
ist es, diese Wahrheit mit Hinsicht auf den internationalen Handel 
und für seine Zeit klar hervorgehoben zu haben. ,4V .£> , 
Kapitel V. 
Proudhon und der Sozialismus von 1848. 
Die Stellung Peoudhon’s in der Geschichte der wirtschaftlichen 
Doktrinen läßt sich ungefähr wie folgt definieren. Wie bei allen 
Sozialisten ist auch sein Ausgangspunkt eine Kritik des Eigentum 
rechtes. Dieses Recht jedoch, das die Ökonomisten sich sorgfältig 
gehütet hatten, in ihre Untersuchungen einzubeziehen, wodurch sie 
die Volkswirtschaft zu einer einfachen Zusammenstellung der „routines 
proprietaires“ (Schema F des Eigentums!) umwandelten, ist in seinen 
Augen die Grundlage unseres sozialen Systems und erklärt alle ihre 
Ungerechtigkeiten. Peoudhon beginnt daher mit einem Angriff gegen 
das Eigentum und gegen die Volks Wirtschaftler, die es verteidigen. 
Ausg. Cotta 1841, Nat. Syst.). Doch er trennt sich von ihnen durch seine Vorliebe 
für individuelle Freiheit und die Bedeutung, die er unter den produktiven Kräften 
der moralischen, intellektuellen und politischen Freiheit gibt.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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