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Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

Monograph

Identifikator:
89109413X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7293
Document type:
Monograph
Author:
Rauers, Friedrich http://d-nb.info/gnd/116364726
Title:
Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
Place of publication:
Bremen
Publisher:
Verlag von Franz Leuwer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (282, 46 Seiten, [8] Blatt)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
  • Title page
  • Contents
  • Handel, Strassen, Achsverkehr und Binnenschiffahrt
  • Zum Postwesen
  • Zur allgemeinen Handelspolitik. Zollwesen
  • Statistik
  • Index

Full text

14 
Anmerkungen: 
a) Die Versendungen sind nach den Bezirken der Bremer Reiheschiffahrtsgesellschaften disponiert, doch sind, 
wenn gelegentlich die eine Gesellschaft Waren für Orte einer anderen Gesellschaft mitgenommen hat, soweit Anm. 1 in Frage 
kommt, diese dem Bezirk der zuständigen Gesellschaft zugezählt worden. Wegen der Verschiebungen zwischen den Bezirken 
bis 1847 ist namentlich zu bemerken, daß Karlshafen 1816 bis 1818 und 1821 bis 1831 (1832 Karlshafener Verein) bei der 
Mündener Abteilung, 1819 und 1820 und seit 1833 bei der Hamelner Abteilung war, daß die ältere Grenze zwischen der 
Mündener und Hamelner Abteilung vor 1833 zwischen Höxter und Lauenlörde—Beverungen lag, in der Zeit, wo Karlshafen 
bei Hameln war, die Mündener Güter separat liefen, und daß die Hameln—Mindener Grenze 1833 von den Grenzplätzen 
Erder und \ lotho auf Hameln und Oldendorf verschoben wurde. 1844 ist angegeben: Münden incl. Holzminden, Karlshafen 
incl. Hameln. Die separate kleine Börtfahrt, die sich auf der bei der Aufstellung des Weserschiffahrtsregulativs 1815/1822 
unberücksichtigt gelassenen unteren Strecke in der späteren Zeit selbständig ausgebildet hatte, umfaßte die Ladeplätze: 
Thedinghausen, Verden, Hoya, Nienburg, Stolzenau und Gernheim. Sie figuriert in den Listen als solche 1837 und 1838 und 
von 1841 incl. ab; 1839 und 1840 wird die Fahrtals Außerreihe- oddr andere Schiffer bezeichnet. Die Westfälische Schiffer 
gesellschaft, die nach der Krise 1831 sich von der Bremer Schiffahrtsdirektion abspaltete, wird als solche seit 1833 bezeichnet, 
1832 heißt die Opposition Rolff & Co., Krimmeiberg, Güse & Co. Sie hat sich im allgemeinen auf die Konkurrenz nach dem 
Mindener Bezirk beschränkt, 1832 tritt sie auch im Hamelner, 1838 mit geringen Mengen im Mündener und Hamelner Bezirk 
auf. Seit 1840 incl. kommt im Mindener Bezirk noch eine weitere Konkurrenz, die in Vlotho domizilierte Ravensberger 
Schiftergesellschaft hinzu. In dem Krisenjahr 1832 hat auch noch der Karlshafener Verein ein halbes Jahr lang bestanden und 
sich dann wieder der Bremer Direktion angeschlossen. Vor 1831 bestand nur eine Reiheschiffahrtsorganisalion, die Bremer 
Direktion des Weserschiffahrtsregulaiivs von 1815/22, die in fünl Abteilungen oder Schilfergesellschaften: nach Münden etc., 
Hameln etc., Minden etc., Celle, Hannover geteilt war. Die seit den Difierenzen 1831/32 konkurrenzierte Abteilung Minden 
der Bremer Direktion verlud: 1833: (1) 330UU dz, 1834; (1) 35250 dz, 1835: (1) 38 636 dz, 1836: (1) 36636 dz, 1837: (1) 46100 dz, 
1838: (I) 49798 dz, 1839: (1) 46057 dz, 1840: (1) 35852 dz, 1841: (l) 39973 dz, 1842: (I) 25760 dz, 1843: (1) 26 424 dz, 1844: 
(1) 26 430 dz, 1845; (1) 26 799 dz, 1846: (1) 26217 dz bzw. (8) 26 804 dz, 1847: fl) 22 467 dz bzw. (8) 33 374 dz; 1845 werden im 
Mindener Bezirk als unter bremischer Assekuranz befördert: (8) 2261 dz [und (8) 26 804 dz als Bremer Direktionsfuhr], 
(8) 29 184 dz als unter westfälischer Assekuranz befördert, 1846 bezw. 1847 (8) 25713 dz bezw. (8) 44 991 dz als unter bremischer, 
(8) 26823 dz bezw. (8) 21651 dz als unter westfälischer Assekuranz befördert bezeichnet. 1832 verluden die Hamelner und die 
Mindener Abteilung der Bremer Direktion zusammen in beiden Bezirken: (1) 12 527 dz, 1838 die Mündener Abteilung der 
Bremer Direktion: 42002 dz, die Hamelner Abteilung der Bremer Direktion: 34 287 dz. Nach den Plätzen von der Allermündung 
bis vor Minden ist nur durch Außerreiheschiffer bezw. nachher die separate Börtfahrt verladen worden. Der Betrag der 
Gesamtverladung der Bremer Reiheschiffahrtsdirektion ist 1832: (1) 153319 dz, 1833; (i) 165000 dz, 1834: (I) 164850 dz, 1835: 
(1) 166950 dz, 1836: (1) 137724 dz, 1837: (1) 176 648 dz, 1838: (1) 160077 dz, 1839: (1) 141 628 dz, 1840: (1) 161873 dz, 1841; 
(1) 187 000 dz, 1842: (1) 201 178 dz, 1843: (l) 191 191 dz, 1844: (1) 173 316 dz, 1845: (t) 187 041 dz, 1846: (1) 156 057 dz, 1847: 
(1) 173282 dz bzw. (8) 165 053 dz. Die Bremer Oberländische Schiffahrts-Direktion und Deputa ion hat sepaiate Listen für 
ihre Gesellschaften bzw. die Konkurrenzgesellschaften und die neuerdings durch die Bahnschienenauffunr und zeitweise 
Getreideaulfuhr stark anschwellende Außerreihefahrt geführt. Als Reihegüter gelten die Kaufmannswaren und regelmäßig 
kommende Güter. 
b) Zusammensetzung der Güterbestederbezirke: I. Bezirk: Celle, Ülzen, Soltau, Dorfmark, Burgdorf, Peine, — 
Braunschweig, Wolfenbüttel, Helmstedt, Schöningen, — Leipzig, — Dresden, Wurzen, Oschatz, Meißen, — Chemnitz und 
benachbarte Manufakiurörter, — Alienburg, Schmölln, Gera, Adorf, Ronneburg, Zwickau, Greiz, Schleiz, Piauen, Oelsnitz, Hof,— 
Preußen, vornehmlich Halberstadt, Quedlinburg, Magdeburg, Berlin, Halle, Eisleben, Naumburg, — Harz, vornehmlich Goslar, 
Klaustal, Osterode, Gandersheim, Elbingerode, Blankenburg, nannov. Zoll (dieser Harzteil und Österreich werden., bis lc34 
zum Ii. Bezirk gerechnet), — Nordhausen, Sondershausen, Sangerhausen, Frankenhausen, — Schlesien, Böhmen und Österreich 
(Prag, Wien), — Hamburg und Umgegend, Lübeck, — Bremerhaven,— Bremer Umgegend innerhalb 6 Meilen; — II. Bezirk; 
Hoya, Nienburg,— Hannover, Hildesheim, — Einbeck, Göttingen, Münden bis Kassel, — Frankfurt a. M,, Offenbach, Hanau, — 
Eisenach, Schmalkalden etc., — Eichsfeld, Mühlhausen etc., — Gotha, Erfurt, — Arnstadt, Thüringer Wald, — Weimar, Rudolstadt, 
Saalfeld etc., — Meiningen, Schweinfurt, Würzburg etc., — Hildburghausen bis Koburg, — Bamberg, Nürnberg etc.; — 
111. Bezirk: Wunstorf, Bückeburg, Rinteln, Rodenberg etc., — Hameln, Pyrmont, ins Lippische, Herford, Bielefeld, Uchte, 
Minden, Vlotho, — Diepholz, Lemförde, Bohmte etc., — Osnabrück, ßramsche, Lengerich etc., — Meile, Neuenkirchen, 
Dissen etc., — Iburg, Glandorf, Telgte, Münster und Warendorf, — nach dem Bergischen, namentlich Elherfeld und der 
Rheingegend, — Wildeshausen, Kloppenburg, Löningen etc., — Oldenburg, Varel, Jever etc. und Ostfriesland. 
c) Die Angaben sind aus einer ungenauen Güterbestedertabelle, die in dem Jahre der grundlegenden Reform 1818 
für das vorhergehende Jahr aufgestellt wurde (Handelskammer in Bremen, Arch. Coli. Sen. C. 48 a (1), entnommen. Die 
Zahlen bedeuten das von den Güierbestedern als Frachtmakler verladene Gut. Die Besteder machen daneben noch Angaben 
über das ohne ihre Vermittlung auf Anweisung von auswärts etc. verladene Gut. und zwar bezeichnen sie im ersten Bezirk 
5421 dz ca., im dritten Bezirk 1158 dz ca von ihnen vermitteltes Gut als die Hälfte des faktisch verschickten Gutes, 11 507 dz 
ca. im ersten und 11088 dz ca. Bestedergut im zweiten Bezirk als dreiviertel des faktischen, bei 2322 dz ca. im ersten, 1380 dz 
ca. im zweiten, 2563 dz ca. im dritten Bezirk setzen sie hinzu: weit mehr, bei 764 dz irn zweiten BezLk steht keine Bemerkung'- 
Die Zahlen bleiben sehr gering: 6579 dz als Hälfte, 22 595 dz als dreiviertel, 6265 dz mit der Bezeichnung weit mehr, 764 ohne 
Bernerkung, auch wenn man die damals eintretende Verschiebung von Fmßumschlag auf weitreichenden Chausseeachsverkehr 
und die primitive Schätzungsweise dieser ersten Tabelle nach vierspännigen Wagen ä 16 Pfundschwer und bisher gänzlich 
fehlender Kontrolle über das frei vermittelte Gut berücksichtigt. Die Besteder bekamen in den Reformjahren die Garantie als 
alleinige Frachtmakler irn Frachtfuhrwerk, bzw. unter Exemtion nur der Anweisungen von außen und unter Einführung von 
Sondergebuhren die Kontrolle über alles, nicht bloß das von ihnen als Frachtmakler vermittelte aus Bremen gehende F uhrgut 
außer dem örtlichen Kleinverkehr mit eigener Fuhre, worauf dann die folgenden rechnungsmäßigen Listen beruhen. 
d) Davon nach Thedinghausen ca. 3000 dz, nach Verden ca. 4500 dz, nach Hoya, Nienburg etc, ca. 5400 dz, 
Stolzenau ca. 12000 dz, Gernheim ca. 2550 dz (1). 
e) Incl. auf 20000 dz ca. geschätzten Nachbarschaftsverkehr bis zu 6 bis 8 Meilen mit eigenem Gespann außer 
der Kontrolle der Besteder.
	        

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