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Bibliographic data

fullscreen: United States

Monograph

Identifikator:
891224181
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-65049
Document type:
Monograph
Author:
Levenstein, Adolf http://d-nb.info/gnd/116961155
Title:
Die Arbeiterfrage
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag Ernst Reinhardt
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (406 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
E. Die Stellung der Arbeiter zu den außenberuflichen Kultur- und Lebensproblemen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse. 125 
Betracht kamen, waren es vornehmlich Motive der inneren 
Entwicklung, die sie zuerst beeinträchtigten. 
Das Rieich des 10. bis 18. Jahrhunderts hatte im Ver⸗ 
hältnis zur deutschen Kultur dieser Zeit als folgereichsten 
Fehler den, daß es zu groß war; es wird davon bald noch 
einmal zu sprechen sein. Hieraus ergab sich unter anderem 
auch eine ständige Unordnung in den Finanzen. Die Dynastien 
des 10. und 11. Jahrhunderts lebten wirtschaftlich sozusagen 
von der Hand in den Mund; und sie handelten vornehmlich 
auf Grund der Liquidation des allerdings außerordentlich aus⸗ 
gedehnten Grundbesitzes, der der Krone gehörte. Zur Staufer⸗ 
zeit erschien diese Grundlage der Macht gleichwohl schon in 
ihren Tiefen erschüttert; fpärlicher und spärlicher mußten 
die Kaiser ihre Landschenkungen bemessen; Friedrich J. fand 
sich schon auf Heranziehung neuer finanzieller Mittel an— 
gewiesen. Er entwickelte sie in langen, aufreibenden Kriegen 
auf oberitalienischem Boden; er herrschte von den Zinsen und 
Zahlungen der lombardischen Städte. Durch eine kluge 
Heiratspolitkk gegenüber dem unteritalienischen und sizilischen 
Reiche der Normannen legte er zugleich den Grund dazu, daß 
seinen Nachfolgern die Einnahmen auch dieses Reiches zur 
Verfügung kamen: es war die finanzielle Ausstattung der 
Zeiten Heinrichs VI. und Friedrichs IJ. Hieß das aber nicht, 
das Zentrum, gleichsam das Herz des gesamten Reichskörpers 
außerhalb des ursprunglichen deutschen Sitzes verlegen? Ge— 
ichtspunkte einer ganz ungewohnten und undeutschen Politik 
ergaben sich; ihnen hat schon Heinrich VI. nachgestrebt; 
Friedrich II. ist in ihrer Durchführung zugrunde gegangen. 
Selbst der Gedanke schon, daß diese Kombination auf die 
Dauer segensreich wirken könne, war verfehlt. Die Staufer 
schwanden dahin: und mit ihnen verlor das Reich Italien. 
GBewiß gab es noch lange Zeiten hindurch Reichsvikare und 
noch viel länger Reichsansprüche in Italien; der Luxemburger 
Heinrich VII. liegt im Campo santo von Pisa begraben, und 
aoch Karl IV., ja noch Friedrich III. sind in Rom gekrönt worden. 
Aber von einer wahrhaften politischen Zugehörigkeit Italiens
	        

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Die Baltische Wirtschaft. 1928.
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