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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
892769734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76808
Document type:
Monograph
Author:
Maslov, Petr http://d-nb.info/gnd/123876184
Title:
Die Theorie der Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Arthur Kade
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 293 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

■gaa—D^flaa^a 
— 267 — I 
solche extensive Wirtschaft betreiben, wie in den neuen Län 
dern, so wären hier die Ernten geringer, aber die Arbeitsproduk 
tivität höher als jetzt und nicht geringer als in den neuen, dünn ! 
bevölkerten Gegenden. Es erhellt daraus, daß die Vorteile des | 
Getreidebaues in den außereuropäischen Ländern nicht in der na 
türlichen Fruchtbarkeit des Bodens, sondern anderswo zu suchen 
sind. 
Diese Vorteile bestehen, sagt man uns, im Reichtum an Land 
im Verhältnisse zu der Bevölkerung, in dem Vorhandensein von 
unbearbeiteten, durch Grundrente nicht belasteten Ländereien. 
Sehr richtig. Betrachten wir dies näher. Wir haben schon er 
wähnt, daß in Europa bei dem gleichen extensiven Wirtschafts 
betriebe wie in Argentinien oder im Westen der Vereinigten Staa 
ten die Produktivität der landwirtschaftlichen Arbeit nicht geringer 
wäre, als in jenen Ländern, aber — man würde viel weniger Pro 
dukte erhalten. Jetzt dagegen, bei Bodendüngung und bei Futter 
bau, erhält man von einer bestimmten Bodenfläche um einige 
Male mehr Gras als in den Gegenden der primitiven Viehzucht, 
und man kann bei Stallfütterung verhältnismäßig mehr Vieh hal 
ten. Auf diese Weise würden die Landwirte in Europa bei exten 
siver Kultur und hoher Arbeitsproduktivität weniger Produkte er 
halten, als bei der jetzigen intensiven Wirtschaft und geringerer 
Produktivität der Arbeit. 
Indessen sind infolge der Dichtigkeit der Bevölkerung bedeu 
tend mehr Produkte notwendig, als es bei einer extensiven Wirt 
schaft möglich wäre, zu erhalten. Das Quantum des Getreides, 
sowie die Zahl des Viehes würde nicht einmal für den vierten Teil 
der Bevölkerung reichen, wenn ein bedeutender Teil der Boden 
fläche für die primitive Viehzucht in Anspruch genommen und 
der übrige Teil extensiv bearbeitet werden würde. In den „neuen“ 
Ländern genügt eine extensive Wirtschaft, um eine Unmenge von 
Getreide für die geringe ländliche Bevölkerung zu schaffen. In 
den dicht bevölkerten Gegenden zieht man also eine intensive 
Bodenbearbeitung trotz der geringen Arbeitsproduktivität dem 
extensiven Wirtschaftsbetriebe vor, weil mehr Produkte notwendig 
sind, als man bei einer extensiven Wirtschaft erhalten könnte.
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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