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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Partei und das Parlament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

8 Mac Donald, Sozialismus 
113 
des Marineministeriums zu vertauschen. Das Kabinett ist keine Ver 
einigung von Sachverständigen in irgendeiner Sache. Wäre dem so, so 
wäre seine korporative Verantwortlichkeit für die Regierungsakte nur 
ein Schein. Das Kabinett ist ein Kollegium von Männern, die einerseits 
gesunden Menschenverstand bekunden, intelligent, geschäftskundig 
und von praktischer, erprobter Tüchtigkeit sind und mit der öffent 
lichen Meinung in Fühlung stehen und deshalb eine bestimmte Politik 
verfolgen; andererseits ist es eine Kontrollbehörde über einen Stab von 
Fachleuten, die die Detailarbeit der einzelnen Ministerien kennen. Die 
ständigen Beamten befolgen die Direktiven ihrer Minister, diese ge 
horchen wieder der öffentlichen Meinung. Das Kabinett ist die Brücke, 
die das Volk mit dem Fachmanne verbindet, das Prinzip mit der Praxis 
verknüpft. Seine Funktion besteht darin, die von den Empfindungs 
nerven übermittelten Instruktionen in Befehle zu verwandeln, die durch 
die Bewegungsnerven vermittelt werden. Es hält dieBureaukratie nicht 
im Gange, sondern gibt ihr nur eine bestimmte Richtung an. Dies ist 
die maßgebende Ansicht von den Beziehungen zwischen den Ministern 
und den Staatsbeamten. Von diesem Standpunkte ist es also durchaus 
nicht nötig, daß die Minister während ihrer Amtsdauer nur in einer und 
derselben Abteilung der Staatsverwaltung bleiben sollen, wenn auch ein 
häufiger Wechsel natürlich zu verwerfen ist. Es ist nicht wünschenswert, 
daß die Minister dieselben Portefeuilles konservieren; denn die kollektive 
Verantwortlichkeit desKabinetts, die wir als ein wesentliches Stück einer 
verantwortlichen Regierung betrachten, wird um so wirkungsvoller, 
wenn die Minister in mehr als einem Zweige Erfahrung gesammelt haben. 
Daß das System der Kabinette die Fehler seiner Vorzüge hat, ver 
steht sich von selbst. Stets droht die Gefahr, daß es das Monopol we 
niger Familien oder einer bestimmten Klasse oder selbst von Männern 
wird, die dasselbe College besucht haben. Vor allem hat es die Tendenz, 
eine Kabinettsfreimaurerei zu schaffen und Interessen ins Leben zu 
rufen, die denen des Hauses der Gemeinen entgegengesetzt sind. Dies 
kann am besten dadurch illustriert werden, daß einige Regierungsde 
partements die Immunität von der Kritik beanspruchen und auch erhal 
ten, wie z. B. das Auswärtige Amt. Die Behauptung, die Tätigkeit dieser 
Abteilung sei so verzwickt und delikat, daß sie den eisigen, frostigen Ost 
wind der öffentlichen Meinung nicht vertragen könne, ist reine Einbil 
dung. Doch strebt sie wahr zu werden, weil die Methoden der
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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