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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Der sozialistische Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

181 
gekennzeichnet, zwischen jenen Handlungen, die dem freien Willen 
des Einzelnen unterliegen, und solchen, die in die Sphäre der regu 
lierten Lebensführung des Staatsbürgers einbezogen werden sollen, 
zwischen Individualismus und Sozialismus, prinzipiell zu unterschei 
den, aber immer ist dieses Unternehmen mißglückt. Dank seiner Auf 
fassung vom Individuum vermeidet der Sozialist das Dilemma, das, 
wie man uns so oft erzählt hat, jeden erwartet, der Freiheit und Re 
gierung versöhnen will. Der Sozialist betrachtet das Individuum nur 
dann als etwas Vollständiges, wenn seine sozialen Beziehungen in seine 
persönlichen Ziele eingeschlossen werden. Freiheit bedeutet für je 
mand sowohl die Fähigkeit, in dem Komplexe seiner sozialen Bezie 
hungen zu wirken, als auch die Möglichkeit, sein eigenes Selbst zu sein. 
Tatsächlich sind jedoch diese beiden „Ziele“ überhaupt keine Ziele, 
sondern nur Seiten eines und desselben Zieles. Nun entwickeln sich aber 
die sozialen Verhältnisse eben dahin, das Überleben jenes Menschen 
typus zu sichern, der für die gemeinsame Arbeit taugt, sich hierfür 
eignet. Fähigkeit in der Konkurrenz schafft sich als Instrument eine 
Organisation — z. B. die Trusts —, die bei dem angedeuteten Men 
schentypus ein höheres Organisationsprinzip erheischt, z. B. den Sozia 
lismus. Auf diese Weise wird eine Fähigkeit kooperativ zu schaffen 
statt zu konkurrieren nicht allein ins Leben gerufen, sondern praktisch 
verwertet. Die Konkurrenz endet in der Genossenschaft, und die wirk 
liche Freiheit enthüllt sich. 
So können wir in folgenden Sätzen unsern Gedanken zusammen 
fassen: Das Individuum ist nur insofern frei, als ihm seine Verhält 
nisse gestatten, frei zu sein. Die Freiheit, die in der Macht besteht, 
sein eigener Herr zu sein, d. h. über Eigentum zu verfügen und über 
sein Gewissen und Denken zu gebieten, muß von sozialen Regeln be 
schirmt werden, weil sie keine dauernden Grundlagen haben kann, 
wenn ihre Bedingungen von einer Klasse abhängen. Die wirtschaft 
lichen Bedingungen der Freiheit davor zu schützen, daß sie unter die 
Kontrolle von wenigen geraten, wird die charakteristischsten Hand 
lungen des sozialistischen Staates bestimmen \ 
1 Sir J. F. Stephen legt in seinem Buche: Liberty, Fraternity, Equality dar, 
Freiheit bedeute, daß man ungehindert Eigentum bis zu jeder beliebigen Höhe 
erwerben könne; deshalb sei die Freiheit der Gleichheit entgegengesetzt. Die 
einfache Überlegung aber sagt schon, daß eine solche Freiheit sowohl die Nega 
tion der Freiheit wie der Gleichheit wäre.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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