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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

8 
hierfür sind nicht zwingend —, so müßte solche Arbeit gesetzlich 
verboten werden. Wollte jemand einwenden, daß der Verdienst der 
Ehefrauen für die Erhaltung der Familie erforderlich sei, so wäre dies 
keine ernst zu nehmende Antwort; es verurteilte einfach die moderne 
Industriewirtschaft, weil sie zur Fortführung ihrer Existenz der größ 
ten Opfer an Kindern bedürfte und folglich selbstmörderisch sei. Ist 
der Beruf der Schankmädchen gefährlich — und der Beweis hierfür ist 
erdrückend —, so müßte der Staat dessen Ausübung untersagen. Die 
Behauptung, daß eine derartige Gesetzgebung erst unternommen 
werden könne, wenn die Frauen wahlberechtigt seien, hat keine 
Überzeugungskraft. Ob das Wahlverfahren zum Parlament schlecht 
oder gut ist, ändert nichts daran, daß dem Staate die zwingende 
Pflicht obliegt, die Gesellschaft zu schützen. Er hat nach dem vor 
liegenden Tatsachenmaterial zu handeln und für sein Tun die Ver 
antwortung zu tragen. Dies wird sofort klar, wenn wir die Frage formu 
lieren, die den Frauen gestellt werden würde, sobald sie das Wahlrecht 
haben, nämlich: „Würdet ihr die Frauenarbeit in diesen oder jenen 
gesundheitsschädlichen Berufen gutheißen?“ Eine bejahende Ant 
wort wäre der Wohlfahrt der Gesellschaft zuwider. Soll den Frauen 
die Gleichberechtigung zugestanden werden, so darf dies nimmermehr 
heißen, daß sie solche Dinge unter dem Gesichtspunkt ihrer schein 
baren eigenen Interessen zu entscheiden haben sollen. Die Frauen 
haben keine „Rechte“, die sie dazu berufen, die sozialen Zustände 
zu verschlechtern und die selbstvernichtenden Tendenzen der Gesell 
schaft zu verstärken. 
Die Rassenveredelung ist deshalb eine Staatsangelegenheit. Aller 
dings nur teilweise, denn hier findet die Nützlichkeit der Staatstätig 
keit ihre Grenzen. Bei der Erörterung von Fragen, die sich auf die 
Qualität der Bevölkerung beziehen, haben wir es mit abstrakten 
Staatsrechten zu tun, die, wären sie immerhin zugestanden, wegen der 
unüberwindlichen praktischen Schwierigkeiten nie angewandt werden 
könnten 1 . Doch gebietet seine Pflicht dem Staat, und es liegt auch 
sehr wohl in dem Bereiche seiner Wirksamkeit, eine Methode indivi 
dueller Erziehung und Schulung einzuführen, die den Sinn für 
Schönheit und Kraft so hegt und verfeinert, Bürge dafür zu sein, 
1 Die beste Antwort auf Sir Francis Galton und die neue Schule der Rassen 
verbesserer findet man in „Mankind in the Making“ von H. G. Wells.
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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