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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Der Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

2 Mac Donald, Sozialismus 
17 
einer neuen Ordnung, der Ordnung der von den freien Staatsbürgern 
erhaltenen und beschirmten Freiheit 1 . 
Beim Eintritt des Staates in dieses letzte Stadium seiner politischen 
Entwicklung wird die Gemeinschaft in ihrem Erwerbsleben rüstig vor 
wärtsgeschritten und Politik und Industrie eng verkettet sein. Die 
moderne Gesellschaft zeigt das Bild von politischer Freiheit und wirt 
schaftlicher Abhängigkeit. Noch immer bedrücken alle wirtschaftlichen 
Leiden und Hindernisse eines gegen Lohn Angestellten den politisch 
freien Arbeiter, und die Wirtschaftskräfte sind derart organisiert, daß 
das wirtschaftlich unabhängige Individuum zur Fabel geworden ist, 
an die nur noch törichte Leute glauben. Das Individuum ist das Mit 
glied einer wirtschaftlichen Klasse geworden. Entweder gehört es zu 
der Klasse, die über die Arbeitsinstrumente rtnd sonstigen Produktions 
mittel verfügt, die die Märkte organisiert und Arbeitsgelegenheit dar 
bietet, oder aber es ist in die andere Klasse eingeordnet, die nichts 
als das gemeinsame Gut der Menschheit ihr eigen nennt: die Stärke, 
der die Erziehung Geschicklichkeit zugefügt hat. Wenn das Indivi 
duum zu der letzten Klasse gehört, so harrt seiner ein überaus trau 
riges Los. Unermüdlich kauert die Armut an der Schwelle seines 
Hauses, und die Ungewißheit sitzt an seinem Tische. An regelmäßiger 
Nachfrage nach seiner Arbeitskraft mangelt es, und sein Einkommen 
reicht in der Regel nicht zur Ernährung und Erhaltung seiner Familie 
hin und kann ihm bei Arbeitsstille und im Alter nicht das Nötige 
gewähren. Zählt aber der Einzelne zu den besitzenden Schichten, so 
ist er deshalb durchaus nicht den endlosen Unsicherheiten der gegen 
wärtigen ökonomischen Ordnung enthoben. Ob er in Wohlstand fort 
leben oder der Not anheimfallen soll, bestimmen von seinem Willen 
ganz unabhängige Einflüsse, und bricht einmal das Unglück über 
ihn herein, so empfindet er gerade wegen seiner höheren Lebens 
haltung die Pein und die Qualen viel heftiger. Man verspürt immer 
schmerzlicher die geistige Anspannung, das finanzielle Risiko und 
die Opferung jedes anderen Interesses, die die heutige Gesellschaft 
ihren „Hauptleuten" als Voraussetzung des Erfolges aufzwingt. Die 
1 Ich habe hier nur das Abendland im Auge, wo es der Religion in einer mehr 
oder weniger abstrakten Form mißlungen ist, dem Volke ein pseudogöttliches 
Regierungssystem aufzuzwingen, wie es im Orient der Fall ist. Doch selbst dort 
ist die Göttlichkeit der Könige gegenüber dem Erwachen des Volkes nicht un 
bezwingbar. (Geschrieben im Jahre 1909. d. H.)
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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