Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sozialismus und Regierung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

31 
dieser wirtschaftlichen Ungerechtigkeit nachzudenken, die sich mit 
unserem Gesellschaftsleben so unentwirrbar verknüpft hat. Um diesen 
Zweck zu erreichen, befürwortet der Sozialist nicht die Abschaffung 
des Privateigentums, sondern die Beschränkung seiner Operations 
basis. Und die moderne Gesetzgebung bewegt sich denn auch in dieser 
Richtung: Gesetzesvorlagen, die die Munizipalisierung der Straßen 
bahnen begünstigen, wie auch das Budget von 1909 sind von diesem 
Geist beseelt. Wenn diese Neuordnung der Eigentumsverhältnisse 
die weitere Entwicklungslinie bleibt, so ist es vollkommen klar, 
daß die Beständigkeit, die eine nach dem Besitz abgestufte Wahl 
fähigkeit der Gesetzgebung verleihen soll, keine Dauerhaftigkeit des 
Lebens, sondern Todesstarre wäre. Zum Wesen des Fortschritts ge 
hört ein Wechsel in der Methode und dem Geiste des Eigentums, ver 
bunden mit einer veränderten Auffassung über das, was als Privat 
eigentum zu behalten ratsam ist und was nicht — z. B. Privatbesitz 
an Menschen, Sklaven. Wenn deshalb der Staat den Besitz als Prüf 
stein der Wahlberechtigung erklären wollte, so gliche er einem Manne, 
der durch sein ganzes Leben die Gepflogenheiten der Jugend zu be 
obachten sich entschlossen hätte, oder den amerikanischen Südstaaten 
vor dem Bürgerkrieg, hätten sie darauf bestanden, daß nur Sklaven 
besitzer wählen dürften. Wollte man die Gebräuche der Zukunft 
im voraus festlegen, so wären die vorübergehenden sozialen Gewohn 
heiten mit der höchsten Gewalt ausgestattet. 
Von derselben fundamentalen Bedeutung ist das Argument, daß 
jeder Bürger an der moralischen und politischen Leistungsfähigkeit 
seines Staates interessiert ist, was die Sonderinteressen der besitzenden 
Klassen an Wichtigkeit und Wert weit überschattet. Einem wohlge 
fügten Staatswesen sind die Erfahrungen der besitzlosen und der ver 
mögenden Klassen in gleichem Grade unentbehrlich. Die Lebenspraxis 
des Armen, dem niedriger Lohn, unregelmäßige Beschäftigung oder 
sonstiges Mißgeschick nie die Möglichkeit zur Eigentumserwerbung ge 
boten haben, ist politisch so hoch zu werten wie die Erfahrung des 
Millionärs, dessen einzige Beschwerden und Plackereien der Überfülle 
von Besitz entsprungen sind. Beim expropriierten und landlosen Kät 
ner ist viel eher eine sozial vernünftige Ansicht über Landbesitz vor 
auszusetzen, als beim Grundbesitzer, der dem Jagdvergnügen frönt, 
and der beschäftigungslose Lohnarbeiter, dem ein Unterstützungs
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.