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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

3 
bestimmte Bedeutung haben. Politisches Talent deckt sich durchaus 
nicht mit Hochschulbildung und Prüfungsreife. Um nur einen Unter 
schied herauszugreifen, so muß jedermann einsehen, daß ein Bildungs 
nachweis weniger eine wohl erwogene und durchdachte Meinung be 
zeugt, als die Auszeichnung einer Klasse, die hohe Gebühren bezahlen 
kann, und als einen intellektuellen Mechanismus, der bezeugt, daß er 
zur Zeit der Prüfung bestimmte Fragen beantworten konnte. 
Selbst wenn es der Demokratisierung der Universitäten gelänge, 
meinen Einwand zu beseitigen, wäre die Stichhaltigkeit eines Bildungs 
grades als Erfordernis der Wahlfähigkeit noch nicht gesichert. Er 
innert man sich nur der Tatsache, daß es Aufgabe der Wählerschaft 
ist, der ganzen, ungeteilten Erfahrungsskala im Staatsleben eine Ver 
tretung zu verbürgen, so macht Unkenntnis des Lesens und Schrei 
bens zur Ausübung des Wahlrechts nicht unfähiger als Weltfremdheit, 
gelehrte Abgeschlossenheit in der Lebensweise oder als jeder andere 
soziale oder intellektuelle Defekt, der den Menschen von der innigen 
Berührung mit den weltlichen Geschäften abschneidet. Seinen Namen 
nicht schreiben zu können, ist dem praktischen Urteil eines Menschen 
über die allgemeinen Lebensangelegenheiten bei weitem nicht so ver 
hängnisvoll, als die erwähnten Nachteile der Bildung, die seine Weis 
heit verdunkeln und seinen Ausblick verengen. Vielmehr kann be 
hauptet werden, daß eine oberflächliche Bildung, die zur Verschlin 
gung wertloser Literatur, von den Zeitungen bis zu den Romanen, 
geführt hat, die politische Tüchtigkeit des Gemeinwesens verschlechtert 
und die öffentliche Meinung unter das Niveau gedrückt habe, auf dem 
sie sich befand, als die Bücherweisheit weniger verbreitet war, als 
sie heute ist. 
Es wäre jedoch nutzlos und Zeitvergeudung, wollte ich die Kritik 
an diesem Vorschlag fortsetzen. Die Wählerschaft hat nicht Wissen, 
sondern Verstand und Klugheit zu zeigen. Unsere Erziehungsanstalten 
haben allerdings heute noch kaum den Unterschied zwischen beiden 
erkannt. Jemand, der z. B. gern wählen möchte, mag imstande sein, 
eine Prüfung zu bestehen, die ihm Anwartschaft auf die höchsten aka 
demischen Grade gäbe, doch wenn er unter Sozialismus Vernichtung 
der Familie oder Konfiskation verstände oder glaubte, daß die Frie 
denspartei unpatriotisch sei, so fiele er bei einer entsprechenden Prü 
fung seiner politischen Intelligenz sofort durch, zu seinen Studien
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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