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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

40 
haben, schicken sich an, der Gesellschaft selbst ihr Gepräge zu ver 
leihen. Der Umfang der Gesetzgebung wächst jedes Jahr, was so viel 
bedeutet, daß der Staat mit seinen erweiterten Beziehungen die Ver 
antwortung einer Familie akzeptiert; durch seinen Geist und seine 
Taten wird er einer Familie ähnlich. Neun Zehntel unserer Arbeiter 
gesetzgebung befassen sich mit dem Schutz, den die Familie zu ge 
währen pflegte, den sie aber unter den modernen Bedingungen der In 
dustrie nicht mehr geben kann. Neun Zehntel unserer Gesetzgebung, 
die sich der Schwachen annimmt, von der staatlichen Jugenderziehung 
bis zu den staatlichen Altersrenten, sind eine Durchdringung der gan 
zen Gemeinschaft mit der Familienidee, sind die Wirkungen des Fa 
miliengeistes auf den Staatswillen, weil sich inzwischen Umstände ge 
bildet haben, die das Walten dieses Geistes, wenn nur die Familie sein 
Träger ist, vereiteln und zunichte machen. Tatsache ist nicht nur, 
wie ich oben schon angeführt habe, daß sich das Gebiet der mensch 
lichen gegenseitigen Abhängigkeit vergrößert hat, sondern diesem Pro 
zesse ging eine durch die moderne soziale Entwicklung erzeugte Schwä 
chung der wirtschaftlichen und gewerblichen Macht der Familie pa 
rallel, die sie unfähig macht, ihre Aufgaben als Beschützerin erschöp 
fend zu erfüllen. Jeder Kulturstaat zeigt diese Tendenz, die offenbar 
der unaufhörlich fließende Strom des Fortschrittes ist. 
Wenn aber der Familiengeist der Frau der modernen sozialen Ent 
wicklung wesensgleich ist und ihre Erfahrung deshalb dem Geiste des 
heutigen Staates durchaus nicht widerspricht, sind ihre Lebens 
praxis und ihr Standpunkt für die Regierungszwecke auch erforder 
lich? Dem Frauenstimmrecht steht nichts entgegen, aber ist es nötig? 
Ich denke: ja; denn abgesehen von der Tatsache, daß, wenn der Weg 
zum Wahlrecht offen ist, es stets gegeben werden soll, kann der allein 
von den Männern durch den Staat interpretierte und angewandte 
Familiengeist für die Gesellschaft die größten Gefahren heraufbe 
schwören. Der Mann ist weder der Schöpfer noch der Hüter der 
Familie, sondern das ist das Werk der Frau gewesen. Ursprünglich 
wuchs die kleine Gemeinschaft um ihren Herd, sie war der feste Punkt, 
um den sich ringsum die Kinder versammelten, an dem der Mann sich 
niederließ. Sie formte das Haus, ihren Geist hauchte sie dem Heime 
em. Und jetzt, wo die Verwaltung des Herdes nicht länger die der 
großen Welt deckt oder allen Bedingungen des modernen Lebens gerecht
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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