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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

werden kann, wo der Staat einschreiten muß, um die menschheitlichen 
Eigenschaften zu schützen und zu erhalten, nachdem er sich vorher 
beim Familienbegriffe beraten hat, möge der Mann, der Gründer von 
Stämmen und Nationen, der Verehrer in den geräumigeren Tempel 
hallen des Staates, nur versuchen, — ohne die Konsequenzen dieses 
Tuns recht eigentlich zu überschauen — die Familie durch den Staat 
zu ersetzen, anstatt ihn einfach mit dem Familiengeiste zu beleben: 
und Unheil wird die Folge sein. 
Doch kehren wir zu der Erwägung zurück, daß die Frauen für die 
Landesverteidigung nicht bewaffnet werden können. Wollte man 
ihnen deshalb das Wahlrecht verweigern, so wäre die nächste Folge, 
daß das nationale Dasein in den langen Friedenszeiten durch eine 
schlechte Gesetzgebung gefährdet werden müßte, während Erfahrun 
gen und Ansichten, die eine Nation vor diesem Unglück behüten kön 
nen, ausgeschaltet und nicht verwertet werden sollen, nur weil mit 
Rücksicht auf eine in ferner Zukunft liegende Invasionsmöglichkeit 
die Frauen nicht mit dem Gewehr auf den Schultern unsere Baum 
hecken besetzen oder in unseren Gräben sterben können. Zugrunde 
gerichtet soll der Staat im Frieden werden, weil nicht alle seine Bürger 
imstande seien, im Kriege zu kämpfen \ 
Meine Ansicht kann durch verschiedene uns beschäftigende Fragen 
illustriert werden, die die dunklen Seiten eines Sozialismus beleuchten, 
der den Akzent auf die männlichen Interessen legt. Für die Verpfle 
gung der Schulkinder auf öffentliche Kosten wird z. B. eifrig agitiert. 
Wenn dies verallgemeinert und nicht auf Fälle wirklichen Notstandes 
beschränkt werden würde, so wäre der Familie eine ihrer wesent 
lichsten Aufgaben abgenommen und dem Staate übertragen. Die wirt 
schaftliche Selbstgenügsamkeit der Familie wäre in ihrer Grundlage 
angegriffen, die Familie wäre in ihren moralischen Möglichkeiten be 
schränkt. Und erst recht wäre dies der Fall, wenn der Unterhalt neben 
der Ernährung die Regel würde. Der männliche Geist bewegt sich 
über in dieser Richtung, so will es die Macht seiner Logik. Wenn er 
sich beherrscht und bemüht ist, sich die Beziehungen der Geschlechter 
1 Ich betrachte dieses Argument nicht für sich allein und weise darauf hin, 
daß selbst männliche Wähler nicht alle kampffähig sind. Das ganze Argument 
erscheint mir so absurd und hat so wenig mit dem Thema zu tun, daß ich nur 
deshalb darauf Bezug genommen habe, weil es für die Betrachtung der Funk 
tionen der Frauen in der Beschützung und der Aufrechterhaltung der Staaten 
einen bequemen Anknüpfungspunkt bietet. 
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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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