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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Wahlrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

tionen sie in Sachen des Gehorsams und der Freiheit im Betragen 
Dinge gelehrt haben, von denen die Männer nichts wissen. 
Der Sozialismus ist eine Gesellschaftsform, in der die Disziplin und 
die Autorität des Staates neben der individuellen Freiheit einen 
befriedigenden Ausdruck finden. Das beste uns bekannte Beispiel 
einer solchen Organisation ist aber die Familie, und sie ist keine 
männliche Einrichtung, weshalb das Schicksal des sozialistischen 
Staates auch nicht ausschließlich den Männern anvertraut werden kann. 
Dieselben Erfahrungen, Motive und Empfindungen, die die Familie ge 
schaffen haben, müssen auch ihn errichten. Die Familie ist in einem 
wörtlich strenger zu nehmenden Sinne, als es gewöhnlich geschieht, 
die Grundlage des Staates. Kurzum, die Sozialisten sollten sich nicht 
zum Frauenstimmrecht bekennen, bloß um den Frauen Gerechtigkeit 
widerfahren zu lassen, bloß um sie mit staatsbürgerlichem Geiste zu 
erfüllen, ich sage: bloß, d. h. aus Gründen, deren sich der bürgerliche 
Radikalismus bedient, wenn er das Wahlrecht für die Landarbeiter for 
dert, — sondern weil sie über andere Erfahrungstatsachen gebieten als die 
Männer, sollten die Frauen mit der Wahlfähigkeit ausgestattet werden. 
Die Auffassung über das Wahlrecht, seine Gründe und seine Unver 
meidlichkeit deckt sich mit den Grundsätzen der sozialistischen 
Organisation. Der vom Toryführer Disraeli definierte Begriff der 
Whigs von der Volksvertretung war, daß „alle Teile des Volkes, diesich 
Ansehen erwerben und Interessen des Landes vertreten, wählen sollten". 
Zur Zeit dieses Ausspruches betrachtete man die Masse des Volkes 
gegenüber den bevorrechtigten Klassen als minderwertige Geschöpfe, 
Qualitätsunterschiede sollten sie angeblich von den Hohen der Erde 
trennen. Die Ansicht, daß diese Artverschiedenheit bestehe, hat 
nicht die Erfahrung der letzten zwei oder drei Generationen überlebt. 
Alle Volksschichten genießen heute die Achtung des Landes und 
beanspruchen sein Interesse, und die Gründe, die Wahlfähigkeit durch 
Besitz, Bildung und Geschlecht einzufriedigen, sind vollständig ver 
schwunden. Auf halbem Wege darf nicht endgültig Rast geboten wer 
den, kein phantastischer, erträumter Ruheplatz kann dem Waffengang 
ein Ziel setzen. Draußen im Lande ist eine Bewegung zur Erringung 
des Wahlrechts im Flusse; sie wird anhalten, bis alle Erwachsenen 
stimmberechtigt geworden sind — es sei denn, die politischen Instinkte 
sterben aus. 
43
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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