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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
895241919
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18464
Document type:
Monograph
Author:
MacDonald, J. Ramsay http://d-nb.info/gnd/118729896
Title:
Sozialismus und Regierung
Place of publication:
Jena
Publisher:
Eugen Diederichs
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 186 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die politische Organisation des Staates
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

47 
sonen, denen die Lebensenergien aus derselben Quelle Zuströmen und 
die in ihren gemeinsamen Interessen übereinstimmen oder divergieren. 
Soll aber der Gedanke von Herr und Diener als zur repräsentativen Re 
gierung gehörig beibehalten werden — und er ist sehr irreleitend —, so 
hätte die Gesamtheit der Gesellschaft, nicht etwa eine Partei oder eine 
Mehrheit, die Herrenrolle zu spielen. Der Abgeordnete vertritt die Ge 
sellschaft, er ist kein einfacher Delegierter der Mehrheit, die ihn ge 
wählt hat; dem Ganzen und nicht einzelnen Teilen schuldet er Rechen 
schaft. Er entwickelt seine Ansichten, macht seinen Standpunkt klar, 
entwickelt und erläutert seine unmittelbaren Vorschläge und wird dar 
aufhin akzeptiert oder abgelehnt. Gehört er zu einer anerkannten 
Mehrheit, so hat ihm die Gesellschaft bekundet, daß sie seine allge 
meine Auffassung gutheißt. Beunruhigen jedoch seine praktischen An 
regungen die Gesellschaft, zeigt er ihr seine Unfähigkeit oder bedient 
er sich Methoden, die ihren Gerechtigkeitssinn verletzen, so wird sie 
ihn verwerfen. Sie wird ihn aus einem von zwei Gründen oder aus 
beiden zurückweisen. Entweder wird die Gesellschaft alles Vertrauen 
zu seinen Grundsätzen verloren haben oder, wenn dies nicht der Fall 
wäre, seiner Person, ihm selbst, nicht mehr trauen. Gerät er und sein 
Anhang durch die Entscheidungen der Gesellschaft in die Minderheit, so 
bedeutet dies entweder, daß die Gesellschaft sich zu den Grundsätzen 
und dem Standpunkt einer anderen Richtung bekennt oder, wenn 
dem nicht so wäre, sie nichtdestoweniger empfindet, daß ihr die Herr 
schaft jener Richtung unangenehme Erfahrungen, die sie zurzeit 
sehr fürchtet, ersparen wird. Im ersteren Falle muß die geschlagene 
Minorität einen Feldzug der Erziehung unternehmen, um den Glauben 
an sie wieder aufzurichten, das Vertrauen zu ihren Ansichten und 
Plänen wieder herzustellen und die Haltung des Landes gegenüber den 
Grundsätzen der am Ruder befindlichen Partei zu verändern. Im 
anderen Falle ist es Aufgabe der Minorität, darüber zu wachen, daß 
auf dem von der Mehrheit eingeschlagenen Weg der Gesetzgebung 
prinzipiell die Bedürfnisse des Volkes befriedigt werden — und trotz 
dem sie schwächer ist, wird sie hierfür den Beifall des Landes ernten. 
Per parlamentarische Kampf wird sich in diesem Falle viel mehr 
um Einzelheiten, als um Grundsätzliches drehen. 
So vollzieht sich der Lauf der Geschichte. Wenn große prinzipielle 
Prägen, wie z. B. ob die Demokratie oder die Aristokratie herrschen
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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