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Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Viehsalz 
468 
Vogelbeeren 
Kalziums 0,434 g, Strontiums 0,003 g, Magne 
siums 0,303 g, Eisenoxyduls 0,004 g, Mangan- 
oxyduls Spur; Chlornatrium 0,534 g, Brom 
natrium Spur, schwefelsaures Natrium 0,291 g, 
phosphorsaures Natrium 0,130 g, borsaures Na 
trium Spur, Kieselsäure 0,070 g, freie Kohlen 
säure 0,908 g. 
Viehsalz. Als Zusatz zum Viehfutter verwendet 
man Gemische von gewöhnlichem Kochsalz mit 
Heu, Wermutkraut oder anderen Futtermitteln, 
oder auch Kochsalz, das zur Vermeidung der 
Salzsteuer mit rotem Eisenoxyd vergällt (dena 
turiert) ist. 
Vigognewolle. Die Vicunna (Auchenia vi- 
cunna), der kleinste, etwa schafgroße Ver 
treter der in den Anden Südamerikas heimischen 
Lamatiere, der nur im wilden Zustande, in 
Rudeln von sechs bis zehn Stück lebt, sich hin 
gegen nicht zähmen läßt, trägt auf der Ober 
seite eine seidenartig feine, wenig gekräuselte, 
glänzendbräunliche oder rotgelbe, unterhalb 
weißgelbliche Wolle. Das Tier wird von den 
Gebirgsindianern Perus und Chiles gejagt und 
liefert neben der Wolle zugleich ein wohl 
schmeckendes Fleisch. Die ungeregelte Jagd 
hat den Wildbestand aber schon sehr gelichtet, 
die Wolle wird daher immer seltener und teurer 
und dürfte in Europa kaum mehr verkommen. 
Man verwandte den Stoff zu feinen Mode 
waren, Handschuhen u. dgl., doch immer nur 
in Untermischung, namentlich auch zur Ver 
feinerung der Oberfläche von Filzhüten. ■— Däs 
sog. Vigognegarn führt nur einen erborgten 
Namen, denn es besteht lediglich aus feiner 
Schafwolle und Baumwolle in sehr wechselnden 
Mischungsverhältnissen. 
Viktoriablau. Diesen Namen führen zwei im 
Jahre 1883 von Caro und Kern entdeckte Teer 
farbstoffe. Das Viktoriablau B (BS) ist die 
Chlorwasserstoffverbindung des Phenyltetrame- 
thyltriamidoalphanaphtyldiphenylkarbinols und 
erscheint in bronzeglänzenden Kristallkörnern, 
die in kaltem Wasser schwer, leichter in heißem 
Wasser und in Alkohol mit rein blauer Farbe 
löslich sind. Der Farbstoff färbt Seide und 
Wolle im saueren Bade, sowie gebeizte und un 
geheizte Baumwolle auch im essigsauren Bade, 
blau. Viktoriablau 4R hat eine ganz ähnliche 
Zusammensetzung, nur mit dem Unterschiede, 
daß anstatt der Tetramethyl- die Pentamethyl- 
verbindung vorhanden ist. Man erhält den Farb 
stoff als bronzeglänzendes Pulver, das in heißem 
Wasser mit blauvioletter Farbe löslich ist. Es 
färbt wie V. B, nur mit mehr violettem Farbton. 
— N eu viktoriablau, R, auch Vikto{iablauR 
genannt, ist das Chlorhydrat des Äthyltetrame- 
thyltriamidodiphenylalphanaphtyldiphenylkarbi- 
nols. 
Viktoriagelb, ein dem Safransurrogat nahe 
verwandter Teerfarbstoff, besteht hauptsäch 
lich aus dem Kalisalze des Dinitroorthokresols 
mit nur wenig Dinitroparakresol, welch letzteres 
der Hauptbestandteil des Safranersatzes ist. Das 
V. verpufft bei Berührung mit einem glühenden 
Körper ebenso wie der Safranersatz. Auch Me 
tanilgelb (s. d.) wird als V. bezeichnet. 
Viktoriagrün. Diesen Namen führt gleichzeitig 
das Malachitgrün (s. d.) und ein diesem nahe 
stehender Farbstoff, der als Viktoriagrün 3B 
oder Neu-Solidgrün BB und 3B bezeichnet 
wird. Das letztere besteht aus der Zinkchlorid 
verbindung des Tetramethyldiamidochlortriphe- 
nylkarbinols und erscheint als metallisch grün 
glänzendes, in heißem Wasser mit grünblauer 
Farbe lösliches Pulver. Der Farbstoff färbt Seide 
und Wolle, sowie mit Brechweinstein undTannin 
gebeizte flaumwolle, blaugrün. 
Viktoriaorange ist ebenso wie das Viktoria 
gelb nur eine Abart des Dinitrokresolkaliums. 
Viktoriasprudel in Ober-Lahnstein enthält 
nach der 1893 von R. Fresenius ausgeführten 
Analyse in 1000 Gewichtsteilen: Bikarbonate des 
Natriums 1,4035 g, Lithiums 0,0191 g, Ammo 
niums 0,0084 g, Kalziums 0,5084 g, Strontiums 
0,0005 g, Magnesiums 0,3886 g, Eisenoxyduls 
°, OI 75g. Manganoxyduls 0,0012 g; Chlornatrium 
1,3116 g; Bromnatrium 0,0016 g; Jodnatriunr 
0,00001 g; Sulfate des Kaliums 0,0516 g, Natri 
ums 0,8157 g; arsensaures Natrium Spur; phos- 
phorsaures Natrium 0,0009 gl borsaures Natrium 
0,0059 g; salpetersaures Natrium 0,0043 g; Kie 
selsäure 0,0218 g; freie Kohlensäure 1,515t g- 
Violanilin ist ein dem Indulin und Echtblau R 
sehr ähnlicher Farbstoff. 
Violett. Diesen Namen führen verschiedene 
Teerfarben, die durch nachgesetzte Buch 
staben und Zahlen unterschieden werden. Vio 
lett 5B ist ebenso wie das Methylviolett 6B 
und 6B extra sowie das Pariser Violett 6B 
dem Benzylviolett (s. d.) nahe verwandt. — 
Violett 6B (Kristall violett), die Chlorwasser 
stoffverbindung des Hexarnethylpararosanilins, 
erscheint in metallisch grünglänzenden Kristallen, 
die in Wasser mit violetter Farbe löslich sind, 
und wird zum Färben von Seide und Wolle 
verwandt. Auch färbt es mit Tannin und Brech 
weinstein gebeizte Baumwolle. Die Farbstoffe 
Violett R, RR und 5R sowie Rotviolett 5^ 
extra sind nur Abarten von Hofmanns Violett 
(s. d,). — Violet de Paris, Violet direct 
und Violet de Methylaniline sind Abarten 
des Methylviolett B; Violet impdrial rouge 
und Violet phenylique wahrscheinlich nU l 
Regina violett identisch. Violet solide istGall 0 ' 
zyanin. Andere violette Teerfarbstoffe sind das 
Lauthsche Violett (s. d.) und das Azo- 
violett. 
Violettschwarz, ein seit 1887 bekannter Teer 
farbstoff, besteht aus dem Natronsalze des 
Parapheny lendiaminodisazoalphanaphtholmono- 
sulfosäurealphanaphthylamins. Der Farbstoff er ' 
scheint als bronzegelbes, in Wasser mit braun 
roter Farbe lösliches Pulver, das Wolle un l 
Baumwolle violettschwarz färbt. 
Viridin, ein im Jahre 1877 entdeckter Teer 
farbstoff, ein dunkelgrünes, in Wasser nu 
grüner Farbe lösliches Pulver, besteht aus deh 1 
Natronsalze der Diphenyldiamidotriphenylkarb*' 
nolsulfosäure. Dieser Farbstoff sowie das ibJJ 
ganz ähnliche Alkaligrün scheint jetzt nie* 1 
mehr im Handel zu sein. 
Vogelbeeren .(Ebereschenbeeren, lat. FruC' 
tus sorbi, frz. Fruits de sorbier, engl. Bi r “_ 
berries), die Früchte der in Europa und Norn^ 
asien heimischen Eberesche, Sorbus AucU 
paria L., sind rote fleischige Beeren, in der« 
Fächern die Samen liegen. Die HauptbestanU' 
teile sind roter Farbstoff und Äpfelsäure so^i
	        

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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