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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
895603128
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-10120
Document type:
Monograph
Author:
Merck, Klemens http://d-nb.info/gnd/1064962637
Title:
Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
Edition:
Sechste, völlig neu bearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 555 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

210 
III. Oer Kapitalmarkt. 
Hausbesitzes in Berlin mit der Zinsrate des Effektenmarktes, aber nicht 
mit den übrigen Anlagen des nicht organisierten Marktes. Ebensowenig 
findet eine Ausgleichung der Gewinnraten in den einzelnen Industrie 
zweigen statt. Zn Deutschland liefert die chemische Industrie, in Zrank- 
reich die Konfektion sehr hohe Gewinne. Man sollte annehmen, daß 
in diese beiden Produktionszweige ungemein viel Kapital hineinströmt. 
Das ist aber nicht der Zall, da jede dieser beiden Unternehmungsoruppen 
hohe Voraussetzungen stellt, die nur selten erfüllt werden können. Ein 
Exportgeschäft in Hamburg wirft gewöhnlich weit höheren Nutzen ab, 
als eine lokale Brauerei, aber es finden sich ungleich mehr Kapitalbe 
sitzer, die an dem schematischen Geschäft des Bierbrauens sich beteiligen 
wollen als solche, die die weitverzweigten Kenntnisse und den Wagemut 
des Exporteurs besitzen. Vas Wort von horaz: datz man den Landwirt, 
der sich an der Bestellung der heimischen Aecker erfreut, nicht dazu ver 
anlassen kann, sein Leben lang auf schwankendem Kahn durch das stür 
mische Meer zu fahren, findet auch heute noch seine volle Bestätigung. 
va eine Beteiligung auf dem nicht organisierten Kapitalmarkt die 
Anlage größerer Beträge erfordert, und die Abstoßung eines derartigen 
Aktivum sowie der dafür erzielte preis nicht mit Sicherheit bestimmt 
werden kann, eignet sich der unorganisierte Kapitalmarkt nicht zur Be 
tätigung der Banken. Oer Fall des Eigenerwerbs außerhalb des Effekten 
markts gehört darum zu den Ausnahmen. Es ist zweifelhaft, ob Bau- 
und Kolonisationsinstitute zu den Banken gerechnet werden sollen. 
Nur vereinzelt kommt eine Mitwirkung der Banken bei der Kapi 
talbeschaffung von Handel und Industrie auf dem nicht organisierten 
Kapitalmarkt vor, kaum je in der §orm der offenen Handelsgesell 
schaft, mitunter in jener der kommanditarischen Beteiligung oder der 
Uebernahme von Anteilen an Gesellschaften mit beschränkter Haftung. 
Oie offene Handelsgesellschaft ist infolge der Solidarhaft der Gesell 
schafter für direkte Banktätigkeit nicht geeignet. Die §orm der Komman 
ditgesellschaft war früher im Bankgeschäft weit verbreitet. Namentlich 
in Deutschland bekamen die Banken vielfach von Privatbankiers Kom- 
manditkapital, sodaß sie Persönlichkeiten in ihren Interessenkreis ein 
beziehen konnten, welche infolge ihrer Selbständigkeit sich in eine Zilial- 
organisation nicht eingefügt hätten. In der Gegenwart tritt dagegen 
das Kommanditverhältnis zurück, da die Tendenz zur Schaffung einer 
straffen Zilialorganisation bei den größten Banken vorwiegt und die 
Kommandite den Nachteil in sich birgt, den tatsächlichen Einfluß der 
Bank auf das Unternehmen einzuschränken, während die Haftung ju 
ristisch zwar nur auf die Kommanditeinlage, moralisch aber unbeschränkt
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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