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Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...

Monograph

Identifikator:
897012496
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11642
Document type:
Monograph
Author:
Madelung, Ernst http://d-nb.info/gnd/116654805
Title:
Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (99 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung. Begriffserklärung der verschiedenen Arten hydraulischer Bindemittel, kurze Angaben über die Fabrikation des Portland-Zementes und seine Anwendung
  • II. Die Entwicklung der deutschen Portland-Zementindustrie bis zur Krise der Jahre 1901/02
  • III. Die Kartelle in der deutschen Portland-Zementindustrie
  • VI. Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande

Full text

Die deutsche Portland-Zementindustrie in ihrem Verhältnisse zum Auslande. 7 В 
nicht fähig, den ganzen Inlandsbedarf allein zu decken, weshalb 
viel aus Süddeutschland und Frankreich importiert wurde. Belgien 
hatte damals noch keinen großen Einfluß auf den deutschen 
Markt. Es bestand zwar dort schon eine Zementindustrie, doch 
fand sie größtenteils ihren Absatz im Inlande, in Holland und 
den überseeischen Ländern, ohne den deutschen Markt sehr zu 
belasten. Über die deutsche Ausfuhr nach Belgien läßt sich an 
der Hand der Statistiken nie etwas Genaues sagen, da Belgien 
Durchgangsland für den überseeischen Export ist. Es kommt 
überhaupt immer in erster Linie nur als exportierendes Land für 
uns in Betracht. Holland hat heute noch keine Zementfabriken, 
weil dort das nötige Rohmaterial fehlt. In den nordischen Ländern 
war in den 80 er Jahren die Zementindustrie noch klein und ohne 
wesentliche Bedeutung für Deutschland. 
Solange die ausländische Industrie noch nicht groß war, und 
der deutsche Zement im Auslande noch nicht entbehrt werden 
konnte, mußten die Abnehmer wenigstens einen Teil des Zolles 
tragen, seine Wirkung war daher noch nicht allzu schlimm. 
Immerhin ging der Absatz im Verhältnis zu dem Gesamtverbrauch 
zurück und die Preise wurden noch ungünstiger, da sie nicht um 
den vollen Betrag des Zolles erhöht werden konnten, wenn nicht 
der Konsum zurückgehen sollte. Schnell jedoch wuchsen die 
ausländischen Zementindustrien heran und die Verhältnisse 
wurden für die deutschen Fabriken immer ungünstiger. In 
Rußland wurde 1885 der Zoll abermals erhöht auf 1,58 Mk. pro 
100 kg 1 ; dadurch wurde der Absatz sehr beschränkt, was be 
sonders für die schlesischen Fabriken sehr fühlbar war. Diese 
brachten nun mehr Zement auf den Berliner Markt und machten 
auch in Stettin den dortigen Werken zeitweise Konkurrenz, um 
für das verlorene russische Geschäft Ersatz zu finden. Während 
des russischen Zollkrieges 1893 hörte der Absatz ganz auf. Der 
Absatz nach Österreich wird abgesehen vom Zolle, auch noch 
durch die Frachtpolitik der österreichischen Bahnen beschränkt, 
die die einheimische Industrie sehr stark begünstigt. Für die 
1 Jahresbericht der Handelskammer Oppeln 1883.
	        

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Die Entwicklung Der Deutschen Portland-Zement-Industrie ... Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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