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Der österreichische Exporteur

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Bibliographic data

Object: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
897012496
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11642
Document type:
Monograph
Author:
Madelung, Ernst http://d-nb.info/gnd/116654805
Title:
Die Entwicklung der deutschen Portland-Zement-Industrie ...
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (99 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Einleitung. Begriffserklärung der verschiedenen Arten hydraulischer Bindemittel, kurze Angaben über die Fabrikation des Portland-Zementes und seine Anwendung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

Versuch militärischer Aktionen bildeten, unterstützten und besoldeten sie re- 
volutionäre Truppen. Manches Land ging selbst so weit, diese als Verireter 
der Jegitimen Regierung anzuerkennen. Später versuchten sie die wirtschaft- 
liche Isolierung Rußlands. Man konnte keine schädlichere Politik treiben, 
weil man so auf der einen Seite dem Bolschewismus nationalen Charakter 
verlieh, ja ihn geradezu zum Verteidiger der slawischen National-Idee stem- 
pelte und auf der anderen Seite in den Arbeitermassen der ganzen Welt 
ein berechtigtes Vorurteil gegen die anti-russische Politik erzeugte. Dadurch, 
daß er von allen europäischen Nationen bekämpft wurde, erhielt der Bolsche- 
wismus vor dem Weltproletariat einen Nimbus, der ihm keineswegs gebührte. 
Aber der Bolschewismus, mit falschen Waffen bekämpft, reagierte in 
seinem gefährlichen Irrsinn mit noch unbilligeren Mitteln, indem er ver- 
suchte, aus der russischen Revolution eine Weltrevolution zu machen, und er 
beantwortete das illegitime Verfahren mit einem noch illegitimeren, mit dem 
Bestreben, allerorten den Kommunismus einzuführen und revolutionäre Er- 
hebungen zu nähren und zu besolden. 
_ Nach vielen Jahren des Irrtums hat Europa die Moskauer Regierung an- 
anerkannt und auf jede Offensive verzichtet; die Moskauer Regierung hat 
sich ihrerseits von dem Mißerfolg der Weltrevolution überzeugt und ver- 
zichtet langsam auf ihre stolzen Pläne. Aber das Gift der beiden Aktionen 
ist im europäischen Organismus geblieben und wird nur langsam daraus ent- 
weichen. In der Tat hat jede bolschewistische Aktion immer militaristische 
und nationalistische Erhebungen hervorgerufen, und diese Erhebungen haben 
ihrerseits das Mißtrauen der demokratischen Parteien und des Sozialismus 
nur erhöht. Dies ist eine der wichtigsten Ursachen für das Hinsiechen der 
liberalen Idee und für die Krisen, die jedes wahre freiheitliche Regime jetzt 
durchmacht. 
Es gibt aber auch andere, nicht minder wichtige Ursachen für das Dar- 
niederliegen der Freiheit. Die bedeutsamsten Ursachen liegen in den Friedens- 
verträgen. Wie man diese auch beurteilen will, sie haben einen Zustand von 
Unbeständigkeit und Unsicherheit geschaffen, der das Leben von ganz Europa 
erschwert. Auf lange Jahre hinaus wird es Gebiete geben, deren Schicksal 
unsicher ist, wird es militärische Besetzungen, Kriegsentschädigungen, Kon- 
trollen usw. geben. Vielleicht war auch das zum Teil notwendig. Aber man 
kann nicht behaupten, daß das Gefühl der Sicherheit zunimmt. 
Es gab vor dem Kriege nur eine elsaß-lothringische Frage. Jetzt gibt es 
aber mindestens neun oder zehn ähnliche : nicht nur deutsche, sondern auch 
ungarische, bulgarische und russische Rückforderungen. Rußland fordert 
93
	        

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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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