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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

18 
ständiges Fiasko erlitt. Kein einziges Pud konnte damals die in 
St. Petersburg dazu speziell gegründete Gesellschaft liefern, obwohl 
die Regierung einen höheren Preis von 5 Rbl. Papierwährung 
(1,43 Rbl. Silber) für die bestellten Schienen bestimmte 1 . Nicht 
besser war es auch mit der im Jahre 1852 begonnenen St. Peters 
burg—Warschauer Linie. Die Lieferung von 3950000 Pud Eisen 
schienen wurde zuerst vier großen Uralfirmen aufgegeben; da aber 
die Schienenwalzung spezielle Einrichtungen, geschicktes Personal, 
neues Anlagekapital erforderte, hatten zwei von diesen Firmen die 
Bestellung abgelehnt, für zwei andere wurde die Bestellung ver 
mindert und die von ihnen hergestellten Schienen wurden für eine 
andere Linie bestimmt 1 2 . Alle diese Schwierigkeiten und besonders 
die großen Produktionskosten bei der heimischen Schienenproduktion 
und damit die hohen Preise zwangen die Regierung, bei der Her 
stellung des Eisenbahnnetzes von Anfang an sich an die ausländischen 
Eisenproduzenten zu wenden. Sie erteilte seit dem Jahre 1850 den 
Eisenbahngesellschaften die Erlaubnis, die Eisenbahnmaterialien zoll 
frei aus dem Auslande zu beziehen, was massenhafte Eiseneinfuhr 
nach Rußland zur Folge hatte. 
Selbst die Uraleisenbahn, welche überreiche Eisenerzlager durch 
querte, wurde mit ausländischen Schienen gebaut. Die ersten russischen 
Eisenbahnlinien bestanden beinahe ausschließlich aus ausländischen 
Materialien. 
Seit dieser Zeit vollzog' sich auch eine allgemeine Veränderung 
der russischen Eisenzollpolitik. Von den prohibitiven Tarifen des 
ersten Viertels des 19. Jahrhunderts ging die Regierung allmählich 
immer mehr zur Zollermäßigung über. Besonders liberal in diesem 
Sinne war der Tarif vom Jahre 1857, der die Einfuhr beinahe aller 
Sorten von Eisen fast zollfrei erlaubte. 
Obwohl diese Eisenzollherabsetzungen in gewissem Maße auch 
durch die damals populäre Freihandelstheorie beeinflußt wurden, lag 
doch der Hauptgrund hierzu in den erwähnten Bestrebungen der 
Regierung, das Eisenbahnnetz möglichst schnell zu vergrößern, dessen 
Notwendigkeit für das Reich besonders durch die Krimniederlage 
in helles Licht gesetzt worden war. Relativ rasch entstand eine be 
deutende Zahl von Eisenbahnen, deren Bedeutung selbstverständlich 
über die kriegerischen Zwecke der Regierung weit hinausgeht und 
für die kapitalistische Entwicklung Rußlands überhaupt und seiner 
Eisenindustrie insbesondere'sehr in Betracht kommt. Im Jahre 1861 
betrug die Gesamtlänge der russischen Bahnen nur 2065 Werst, im 
Jahre 1878 dagegen schon 20938 Werst 3 . 
1 Brandt, a. a. O., S. 16. 
2 Brandt, a. a. O., 8. 18. 
3 Tatsachen d. Staatskontrolle über Eisenbahnen für 1907, S. 88, (russisch).
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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