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"Wohin weiter"

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Bibliographic data

fullscreen: "Wohin weiter"

Monograph

Identifikator:
897667751
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15473
Document type:
Monograph
Author:
Angerman, Claudius http://d-nb.info/gnd/139656359
Title:
"Wohin weiter"
Place of publication:
Wien
Publisher:
Im Selbstverlage des Verfassers
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (35 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Rationelle Mittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • "Wohin weiter"
  • Title page
  • Contents
  • I. Finanzielle Lage des Staates
  • II. Umsichgreifendes Elend und Unzufriedenheit
  • III. Nothilfsmittel
  • IV. Rationelle Mittel
  • V. Schlusswort

Full text

31 
sich selbst kaum ernähren. Der Wert der Getreideproduktion in 
Österreich im Jahre 1912 hat 1918 Millionen Kronen ausgemacht, 
könnte man ihn durch intensivere Wirtschaft nur um 20°/o vermehren, 
so würde Österreich aus dem Boden 3836 Millionen Kronen pro Jahr 
mehr erreichen. Die Einfuhr von Getreide nach Österreich ist 1912 
gegen das Jahr 1911 um 34‘6 Millionen Kronen gestiegen, und so 
hat die Einfuhr schon den Wert von 122 Millionen Kronen erreicht. 
Auf dem Koseier Wasserwege wurden im Jahre 1912 für Österreich 
Chilisalpeter für den Ackerbau für 21 Millionen Kronen zugeführt; 
in Triest aber nur für 9 Millionen Kronen und in Fiume für 6 Mil 
lionen Kronen. In der Zufuhr von Superphosphaten und Kalidünger 
ist das Verhältnis noch ungünstiger. 
Die Aufgabe, das Kunstdüngerkartell zu brechen, kann nur eine 
unter Einfluß des Staates stehende, an dem Wasserwege gelegene 
neutrale Fabrik lösen; deswegen wäre für diesen Zweck eine gemischt 
öffentliche Genossenschaft dringend notwendig. Die Erträgnisse wer 
den die Auslagen amortisieren, auch hier wäre kein Heller von 
Steuergeldern zu verwenden nötig. 
Eine Superphosphatfabrik auf der österreichischen Grenze bei 
Udine, als Genossenschaft gegründet, hat ihren Abnehmern 500/0 vom 
Kaufpreise als Dividende im Jahre 1913 zurückgezahlt! 
Das Ausnützen der natürlichen Wasserkräfte für den sehr teuern 
Staatsbahnbetrieb, für die auf teuere Kohle angewiesene Industrie, 
für die Fabrikation von Kalksalpeter, ein Ersatzmittel 'für Chili- 
natron-Salpeter, dem ausgezeichneten Kunstdünger, wobei die Roh 
stoffe, der Kalk, in Mengen dort vorhanden sind und der Stickstoff 
aus der Luft entnommen wird, wären die wirksamen Mittel, um dem 
Übel abzuhelfen. 
In der zweiten Hälfte der Monarchie, in Ungarn, geht es auch 
nicht besser, von dort erhalten wir stets weniger Getreide, der Boden 
ist auch dort mangels des billigen Kunstdüngers ärmer geworden. 
In den Jahren 1908—1912 ist weniger Getreide nach Österreich 
gebracht worden, als in den Jahren 1903—1907, und zwar an Weizen 
1147 Tausend Meterzentner (5092—3945), an Roggen 23 Tausend 
Meterzentner (2672—2649), an Gerste 44 Tausend Meterzentner (2108 
bis 2064). Der in dem fortschrittlichen Ackerbau unumgänglich not 
wendige. Kunstdünger ist dort beinahe unbekannt, dort entfällt auf 
ein Katastraljoch nur 1 / 10 % an Kali, in Deutschland 57 kg, in Öster 
reich o'4Ö kg. So sieht der Ackerbau im österreichischen Speicher
	        

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Kameralwissenschaften Und Vergleichende Betriebswirtschaftslehre. Müller, 1927.
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