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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Adam Smith
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

18 
Aufwendungen, die die Gesamtheit für die Erziehung und Ausbildung 
ihrer heranwachsenden Jugend macht, unproduktiv, weil sich erst 
nach 20 bis 30 Jahren, wenn die Kinder zu Männern geworden 
sind, der Lohn für das aufgewandte Kapital und all die Mühe und 
Arbeit zeigt? 
Dies wird wohl niemand behaupten wollen. Wohl aber können 
wir, wie dies Beispiel zeigt, eine Trennung in der Hinsicht treffen, 
daß wir direkte und indirekte Produktion unterscheiden. Wir 
würden dann als direkt produktiv solche Tätigkeiten usw. bezeichnen, 
die selbst eine Werterhöliung bewirken, während als indirekt produktiv 
diejenigen angesehen werden müßten, die den Erfolg haben, daß 
andere Tätigkeit oder anderes Kapital neue Werte schaffen können. 
Wohl stellt sich die Arbeit des Herrschers, der Verwaltungs 
juristen, der Beamten, des Militärs usw. nicht in einem greifbaren 
äußeren Resultate dar, aber wie wollten wir ohne eine staatliche 
Ordnung auskommen? Smith bestreitet das allerdings nicht, möchte 
aber die Arbeit des Staates auf die Beseitigung etwaiger Störungen 
und auf die Garantie der Freiheit des einzelnen beschränkt wissen. 
Jedes positive Eingreifen des Staates ist ihm ein Greuel. Das Ver 
mögen des englischen Volkes, so sagt er, ist durch den Fleiß und die 
Klugheit einzelner, die an der Vermehrung ihres Vermögens ein 
natürliches Interesse haben, anf seine große Höhe gekommen 5 j und 
der Staat hat daher nicht die geringste Berechtigung, diese Tätigkeit 
der Bürger irgendwie zu überwachen oder gar durch Gesetze zu ordnen. 
Hier wird er sogar — ein seltener Fall bei ihm — ausfallend, indem 
er das Eingreifen des Staates als „höchste Unverschämtheit und An 
maßung“ 2 ) bezeichnet. Die Begründungen sind die bekannten, mit 
denen uns auch heute noch die Anhänger der möglichsten Beschränkung 
der Staatsgewalt zu überzeugen suchen, an der Spitze das alte Ar 
gument, daß jeder, da es sich um sein Privatinteresse handle, selbst 
am besten wissen müsse, wie er sich am vorteilhaftesten betätigen 
könne. Daß es nicht nur eine unmittelbare, sondern auch eine mittel 
bare Wertschaffung gibt, hat Smith noch nicht erkannt, es ist erst 
Mill gewesen, der diese Lücke ausgefüllt hat. 
Nun noch ein dritter Punkt, der hervorgehoben zu werden ver 
dient : es ist die zu geringe Beachtung des Seltenheitsmomentes. Ganz 
übergeht Adam Smith es ja nicht, er erkennt seine Bedeutung bei 
*) Smith, a. a. 0., II. 98. 
2 ) Ders., a. a. 0., II, 99.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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