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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Kapitel. J. St. Mill
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

27 
Kritik. 
Es sind also der produktiven Ursachen viele, die die Erscheinungen 
unseres Wirtschaftslebens bedingen, unendlich viele, so daß die Auf 
stellung der Lehre von den drei Produktionsfaktoren nur ein Schema 
ist, um Ordnung in die sonst unentwirrbaren Verkettungen von 
Ursache und Wirkung zu bringen. Es ist ein Irrtum von Rodbertus 
und Marx, daß sie dies völlig außer acht lassen, und Natur, Arbeit 
und Kapital wie genau umgrenzte, restlos definierte Größen behandeln 
und mit ihnen geradezu mathematische Experimente ausführen. 
An fühlbaren Mängeln können wir bei Mill nur zwei kurz erwähnen: 
erstens hätte er der Beschränktheit der meisten Naturgaben die Be 
schränktheit der menschlichen Arbeit gegenüberstellen müssen, da er 
gerade in dieser Beschränktheit bei der Natur das Wertbildende hatte 
sehen wollen. Man kann verschiedener Meinung darüber sein, ob es 
nötig ist, zur Erklärung des Wertes der menschlichen Arbeitskraft 
die Tatsache anzuführen, daß sie nur in begrenzter Menge zur Ver 
fügung steht, doch war eine solche Gegenüberstellung innerhalb der 
Mill’schen Ausführungen, in denen ein so unbedingt lautender Satz 
wie: „Solange die Menge einer Naturkraft unbeschränkt ist, kann sie 
keinen Marktwert bedingen“ 1 ) zu finden ist, unbedingt nötig. Wie 
wir schon erwähnten, hat Bodbertus diese schwache Stelle erkannt 
und seinerseits die Behauptung von der Beschränktheit der mensch 
lichen Arbeit zum Eundamentalsatz seines Systems erhoben 2 ). 
Zweitens hat sich Mill, gleich wie Adam Smith, damit abgequält, 
eine genaue Scheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit 
zu treffen. Es ist dies unserer Meinung nach ein zweckloses Bemühen. 
Im letzten Grunde ist eine jede Arbeit, die mehr Werte neu hervor 
bringt als sie zerstört, produktiv; denn auch die Arbeit, die in einem 
unmittelbaren Genüsse endet, verschafft vielen Arbeitern einen Ver 
dienst, den diese ihrerseits nutzbringend verwenden können. 
Neben den erwähnten kleinen Mängeln sind die Fortschritte 
der „Epigonen“ des Adam Smith, deren Gedanken wir bei Mill 
gesammelt finden, ihrem großen Vorgänger gegenüber unverkenn 
bar: sie haben die große Bedeutung der Natur nachgewiesen, der 
geistigen Arbeit und der Arbeit zur Aufrechterhaltung der öffent 
lichen Ordnung zu ihrem Hechte verholfen, haben die Wichtigkeit 
1 ) Mill, a. a. 0., I, 36. 
2 ) Rodbertus, Zur Erkenntnis uns. staatswirtschaftl. Zust., S. 6.
	        

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Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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