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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Rodbertus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

38 
naturhistorischen und wirtschaftlichen Standpunktes die Natur als 
Produktionsfaktor abgelehnt hat, bleibt ihm als einzigster die 
Arbeit übrig. 
Kritik. 
Angreifbar scheint uns zuerst seine Theorie der zwei Anschauungen, 
der naturhistorischen und der wirtschaftlichen, zu sein. Pin Bedenken 
habe ich schon oben hervorgehoben: daß er von einer wirtschaftlichen 
Auffassung spricht, bevor überhaupt eine Wirtschaft besteht. Doch 
mag dies an einer ungenauen Ausdrucksweise liegen, es kommt hierauf 
nicht soviel an; das Hauptbedenken liegt ganz allgemein darin, daß 
er zugibt, man könne den grundlegenden Akt der Güterokkupation 
beliebig auffassen; wenn er den wirtschaftlichen Standpunkt für den 
allein richtigen hält, so kann ein anderer ebensogut das entgegen 
gesetzte Verfahren einschlagen, und hierzu haben wir um so eher 
Veranlassung, als Rodbertus den Begriff „wirtschaftlich“ verschieden 
definiert: in seiner „Erkenntnis der staatswirtschaftlichen Zustände“ 
(S. 4) heißt es „Wirtschaft ist die Verwaltung vorhandener Güter“ 
und es ist in einem ganzen Abschnitt näher ausgeführt, daß der Ton 
auf dem Worte „vorhanden“ hegt. Das von dem Substantivum 
Wirtschaft abgeleitete Adjektivum „wirtschaftlich“ müßte demnach 
soviel heißen wie „das, was sich auf die Verwaltung von vorhandenen 
Gütern bezieht“. In der „Beleuchtung der sozialen Frage“ steht da 
gegen (S. 69) „Nur diejenigen Güter gehören zu den wirtschaftlichen, 
welche Arbeit gekostet haben“. Hier ist also der Hauptton auf 
die Entstehungsweise des Gutes gelegt. Ein Gut, das wir zu unserer 
Bedürfnisbefriedigung benutzen, welches keine Arbeit gekostet hat, 
z. B. Luft, Sonnenlicht usw. ist also kein wirtschaftliches. Anderer 
seits, nach der ersten Definition, ist die Luft doch sicher ein vor 
handenes Gut, es sind also Widersprüche zwischen beiden Defini 
tionen möglich, sie können demnach nicht als zwei verschiedene Seiten 
ein und desselben Urteiles aufgefaßt werden, was man vielleicht zur 
Entschuldigung hätte anführen können. 
Der zweite wichtigere Punkt, an dem unsere Kritik einzusetzen 
hat, ist der Kostenbegriff, den Rodbertus einführt, indem er be 
hauptet 1 ): „es gibt nichts, was die Güter außer der Arbeit noch 
kosteten, oder, die Arbeit ist das einzige Element in der Entstehungs 
geschichte der Güter, welches unter dem Gesichtspunkte ihrer Kosten 
*) Rodbertus, Zur Erkenntnis uns. staatswirtschaftl. Zust., S. 6, 7.
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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