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Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

49 
Streichhölzer spart. Betrachten wir aber das von Brentano allgeführte 
Beispiel vom Wöhle der Gesamtheit aus, so kann kein Zweifel dar 
über bestehen, daß der Brand einer belagerten Stadt Werte vernichtet, 
also nie eine Produktion sein kann. 
2. „Wieviel Erfinder haben nicht bittere Not leiden müssen, weil 
ihre Produkte von denen, denen sie zunächst geboten wurden, nicht 
als geeignet für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse erachtet wurden!“ r ) 
Hier ist der Ton auf das Wörtchen „zunächst“ zu legen; nicht 
darauf kommt es an, wann die Erfindung Werte schafft, wenn sie 
es nur überhaupt tut; und in dem Augenblick, wo sie durch den 
ersten, der sie auszunutzen versteht, der Allgemeinheit einen Wert 
zuwachs gebracht hat, hat sie angefangen produktiv zu sein. Versinkt 
sie, ohne jemals einen Wert geschaffen zu haben, in das Meer der 
Vergessenheit, so war sie zwar eine interessante Geistesarbeit, aber 
nie eine Produktion. Damit, daß es nicht vom Produzenten allein 
abhängt, ob eine Arbeit produktiv ist oder nicht, hat Brentano unbe 
dingt recht. Wir sehen aber dadurch lediglich den Unterschied 
zwischen Arbeit und Produktion bewiesen. 
3. Als drittes Beispiel führt Brentano das Schicksal eines Bildes 
an * 2 3 ), das je nach dem Geschmack des Publikums höher oder 
geringer bewertet wurde. Hierzu ist nur dasselbe zu bemerken, wie 
zu dem vorigen Abschnitte. 
4. Als weiteres Argument gegen die Behauptung, daß Produzieren 
identisch sei mit Wertschaffen, finden wir die geringe Bewertung der 
Heimarbeit erwähnt 8 ), die in gar keinem Verhältnis zu den aufge 
wandten Fleiße stehe. 
Der Verdacht, der sich bei der Beantwortung des vorigen Ein 
wurfs leise in uns geregt hat, bestätigt sich jetzt voll und ganz: Bren 
tano hat, ohne daß er es merkt, die Front gewechselt und bekämpft 
jetzt die Karl Marxsche Werttheorie, die in der auf gewandten Arbeit 
den alleinigen Maßstab des Wertes sieht. Hier erringt er einen leichten 
Sieg, denn die letztere Theorie ist tatsächlich unhaltbar. Was er mit 
diesem Beispiel beweist, ist zweierlei: erstens, daß die Arbeit von ver 
schiedener Produktivität sein kann, was wir ihm gern zugestehen 
wollen, und zweitens beweist er, allerdings wider Wissen und Willen, 
daß wir einen Unterschied zwischen „Arbeiten“ und „Produzieren“ 
machen müssen. 
') Brentano, a. a. 0., S. 10. 
2 ) Ders., a. a. 0., S. 10. 
3 ) Ders., a. a. 0., S. 11. 
4
	        

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Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
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