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Taxämter oder private Schätzungen?

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Bibliographic data

fullscreen: Taxämter oder private Schätzungen?

Monograph

Identifikator:
898897718
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20842
Document type:
Monograph
Author:
Ecker, Alexander
Title:
Taxämter oder private Schätzungen?
Place of publication:
Essen-Ruhr
Publisher:
Verlag von W.F. Schulte
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (74 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Wertschätzung städtischer Grundstücke zu Beleihungszwecken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

22 
II. Der Geldmarkt. 
Das bankmäßige Rembursgeschäft wurde bis zu Rriegsbeginn 
am stärksten in London gepflegt. England hat einen ausgebreiteten 
überseeischen Handelsverkehr seit zwei Jahrhunderten,- seine Privat 
bankiers pflegen diesen Geschäftszweig seit drei, seine korvign 
seit zwei Generationen,- Warenhandel und Geldleihe haben die eng 
lische Währung, lange Zeit die einzige Goldwährung, überall einge 
bürgert,- bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war London 
der einzige Markt, auf dem Bankakzepte in großen (Quantitäten ge 
handelt werden konnten. Auch in der Gegenwart war London noch 
immer weitaus der Hauptplatz für den Remburskredit, wenn es auch 
nicht mehr seine isolierte Stellung bewahren konnte. Zwar hatte es 
einen großen Teil des Rembursgeschäfts im Export — der sich noch 
vor einer Generation in Form von Ziehungen auf London vollzog —, 
verloren, da heute zumeist die direkte Ziehung auf eine Bank an dem 
überseeischen Platz gewählt wird,- für den Importkredit sind neben 
London mehrere große Märkte für Bankwechsel entstanden und die 
Markwährung hat sich allenthalben in Uebersee eingebürgert: aber aus 
zwei Gründen wahrte London noch seinen Vorsprung: wegen des nied 
rigen Privatdiskonts, zu welchem Bankwechsel diskontiert werden — 
im Durchschnitt der Jahre niedriger als jener in Deutschland — und 
wegen der freien Goldhergabe — ein Unterschied namentlich gegen 
über Zrankreich. Tin Wechsel auf London bedeutete stets ein Recht 
auf Gold ohne Hinderung, und obwohl auch die deutsche Reichsbank 
Gold unbeschränkt abgibt, hatte sich im internationalen verkehr noch 
immer vielfach die Meinung erhalten, daß London der einzige freie 
Goldmarkt ist. Aus diesen Gründen wickeln die großen deutschen 
und französischen Banken ihr Rembursgeschäft hauptsächlich über 
London ab. Tin Hauptkonkurrent Englands aber, die vereinigten 
Staaten, hat sich infolge des für die dortigen Rationalbanken bis zur 
Bankreform Wilsons bestehenden Verbots, Wechsel zu akzeptieren, 
im Rembursgeschäft nicht betätigen können. Es scheint unwahrschein 
lich, daß London diese Zentralstellung nach Beendigung des Rrieges 
behalten wird. Die zeitweise Einführung des Moratoriums hat das 
vertrauen in die stete Zahlungsbereitschast Englands erschüttert, das 
verbot der Einlösung von wechseln gegenüber dem feindlichen Aus 
land nimmt der Devise London vom Standpunkt der mitteleuro 
päischen Reiche den Eharakter eines bevorzugten internationalen Zah 
lungsmittels. Die Möglichkeit der Uebernahme von Akzeptverpflich 
tungen durch die Nationalbanken macht Amerika im Rembursgeschäft
	        

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Documenti Ispano-Genovesi dell’Archivio Di Simancas. Co’ tipi del R.I. de’ Sordo-Muti, 1868.
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