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3. Werkstattauf sieht — Schreiber, Meister — gleichmäßig auf
die Arbeitsplätze verteilt.
II. Leistungsbesten, die nur dann entstehen, wenn an dem
betreffenden Arbeitsplatz gearbeitet wird.
C. Werkzeugabnutzung, Kraftbedarf, Betriebsmaterialien, Betriebskosten,
Arbeiterversicherung. Die vorjährigen Gesamtausgaben
werden auf Grund praktischer Erfahrungen (?) auf
die einzelnen Arbeitsplätze verteilt und pro Arbeitsstunden
berechnet.
4. Beispiel: Fabrik der elektrotechnischen Branche.
I. Gliederung der Kosten (monatliche Berechnung).
1. Direkte Kosten: Materialien, Arbeitslöhne.
2. Allgemeine Kosten: a) Werkstattkosten, wie üblich
berechnet.
ß) Verwaltungskosten, und zwar:
aa) Betriebsverwaltung (Ingenieure, Konstruktions- und
Betriebsbureau, Prüffeld, Lager); diese Kosten werden für
jeden der vier Betriebe berechnet und innerhalb der Betriebe
auf die Werkstätten nach der Summe der bezahlten
Fabrikationslöhne und den sonstigen Werkstattkosten verteilt.
bb) Die Kosten der Zentralverwaltung — Leitung, Buchhaltung,
Kalkulations- und Korrespondenzbureau, Lohnkasse,
Expedition, Einkaufsbureau — werden im Verhältnis der
Gesamtkosten (1., 2. a und ß aa) auf die Betriebe verteilt
und auf Grund der Abrechnung des Vorjahres der Prozentsatz
für das künftige Betriebsjahr festgelegt.
II. W er kst^ttauf Schläge (2a). Der Betrieb führt folgende
Unkosten-Klassen:
J3 Das Verhältnis zwischen Kosten und Ar-J
beitslöhnen gibt den durchschnittlichen Lohnaufschlag
der betr. Werkstätte. Sind innerhalb
einer Werkstätte die Arbeitsmethoden sehr verg
schieden, so werden Löhne und Kosten für den
^ einzelnen Arbeitsplatz (siehe 3. Beispiel) bee
rechnet und danach die Kostenklasse für diesen
CD
§ Platz oder diese Maschine bestimmt.
U
Ph
Klassse
1 50
2 60
3 80
4 100
5 120
6 150
7 175
8 200
9 250
10 300
11 350
12 400
13 500
14 600
15 700
16 800