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Für ein bestimmtes Jahr ist der Bilanzwert:
n — z
Bw = (A — M).:
n
M.
In diesen Formeln wird die Abschreibung berechnet aus dem
Unterschied zwischen Anschaffungs- und Altmaterialwert unter Berücksichtigung
der Verwendungs- bz\v. der gewählten Abschreibungsdauer.
Läßt man, der Praxis entsprechend, den Altmaterialwert
unberücksichtigt, so ist a = —, p = und der Bilanzwert für ein
beliebiges Jahr:
Bw = a( 100
5—zp\
100 )'
100
eingesetzt, gibt: Bw = A
n — z
2. Die Abschreibungen werden vom jeweiligen Buchwert
berechnet (Saldoabschreibung). Da in der kaufmännischen
Buchführung auf den Anlagekonten nur Buchwerte zur Eintragung
kommen, das Maschinenkonto beispielsweise alljährlich mit dem
Bilanz- bzw. Buchwert der Maschine am Ende des unmittelbar vorhergehenden
Jahres eröffnet wird, so scheint diese Abschreibungsmethode
durchaus gerechtfertigt zu sein. Unter den gleichen Annahmen
wie vorhin berechnet sich der augenblickliche Bilanzwert}
(A-M) (^p) Z + M,
Bw
oder, unter Weglassung des Altmaterialwertes:
Wenn nach diesem Abschreibungsmodus innerhalb der gleichen Zeit
das gleiche Ergebnis erreicht werden soll wie bei der Abschreibung
vom Anschaffungswert, so wird
100
M
oder ohne Altwert p = 100 11
n
3. Während die Abschreibung vom Anschaffungswert diesen,
in alljährlich gleichbleibenden Amortisationsquoten tilgt,
fallen die jährlichen Abschreibungsquoten bei der Abschreibung
vom Buchwert. Man könnte in einzelnen Fällen auch mit steigenden
Abschreibungsquoten amortisieren und die Abschreibungsprozente
etwa nach der Formel: a = (~) n berechnen 1 ). Wäre beispielsweise
die Abschreibungsdauer 10 Jahre, so wären die Abschreibungen
der einzelnen Jahre (A = 1000):
>) Dann wäre Bw = A — A ( ^j ohne Rücksicht auf den Altmaterialwert.