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auch, soweit es möglich ist, für jede Abteilung innerhalb der Unternehmung,
um die Verschiedenheit der „Rente“ zu kennen. Andererseits
ist die Feststellung des Erträgnisses notwendig, um den Gesamtgewinn
der Unternehmung in seinen einzelnen Teilen zu kennen;
denn der Gesamtgewinn setzt sich zusammen aus Betriebs- und Fäbrir
kationsgewinn und anderen teils kaufmännischen, teils zufälligen
Erfolgen, wie Zinsen, Miete, Pachtgeldereinnahmen u. a. (S. 29).
Die Aufgaben einer monatlichen Rentabilitätsübersicht sind so
zu formulieren: monatlicher Gewinnnachweis eines jeden Betriebes
ohne Inventuraufnahme der Bestände. Ein Gewinnachweis zu jeder
Zeit ist nur dann möglich, wenn man imstande ist, den Wert , der
Vorräte jederzeit festzustellen. Und daran scheitern wohl die meisten
Versuche, die gemacht wurden, dieses Problem zu lösen. Wie der
Kaufmann nur durch Aufnahme (Inventur) und Bewertung der
Vorräte in der Lage ist, den Stand seines Vermögens und den Erfolg
zu ermitteln, so kann auch der Industrielle den Fabrikationserfolg
nur durch Inventur der Vorräte völlig genau bestimmen.
1. Eine annähernd richtige Gewinnermittelung ist möglich, wenn
sich der Selbstkostenpreis eines Fabrikates individuell
genau bestimmen läßt; dann gibt die Nachkalkulation
ein annähernd richtiges Bild vom Erfolg. Eine ziffernmäßig genaue
Feststellung ist auch hier nicht durchführbar, weil die Kostenzuschläge
in der Kalkulation nie ganz genau die tatsächlichen Unkosten
decken. Eine derartige Gewinnaufstellung kann beispielsweise
folgende Form haben:
•s*
|s
«M
Name des
Käufers
Gegenstand
Wert des
verbrauchten
Materials
direkte
Löhne
Aufschlag
Summe
der
Selbstkosten
Verkaufs
Gewinn
Verlust
II
2148
N. Weber
Bohrmaschine
1475
80
628
50
50 °/o
314
25
2418
55
2700
—
281
45
Ein anderes Schema (Kesselschmiede):
Kalkulation: Kessel qm, Heizfläche Atm.,
Leistung PS, Preis: