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Demnach für das Jahr 300.50.8,85 Mit. 132 750,—
Abschreibungen auf Maschinen 10 o/o von
156 000 Mk „ 15600 —
Abschreibungen auf Gebäude 5 o/o von 42 000 . . ,, 2100,—
Schmieröl, Beleuchtung ,, 4 000,—
Reparaturen, Unkosten „ 8 000,—
Versicherung, Krankenkasse, Steuern ..... „ 6 000,—
Mk. 168 450,—
Zur Abrundung (Sicherheits-Koeffizient) .... ,, 11 550,—
Selbstkosten für die Jahresproduktion .... Mk. 180000,—
Selbstkosten für 1000 Stück Mk. 12,—
-f- Bahnfracht bis Berlin „ 4,—
Mk. 16,—
Durchschnittlicher Händlerpreis netto Kasse (Verkaufspreis)
- „ 25 —
Brutto-Gewinn für 1000 Stück Mk. 9,—
Gesamt-Bruttogewinn für 15 Mill Mk. 135 000,—
ab Bureaukosten Mk. 7 200,—
Gehälter der Direktoren . . „ 20000,—
5 o/o Hypothekenzinsen auf
170000 Mk „ 8 500 —
5 r/2 °/o Hypothekenzinsen auf
60000 Mk „ 3 300,— ,; 39 000,—
Bleibt R eingewinn: Mk. 96 000,—
In der sonst recht vorsichtig aufgemachten Berechnung fehlt
die Abschreibung auf den Grundwert für Substanzverminderung.
Die Absatzmöglichkeit ist nicht weiter erörtert. Auch fehlen
die Nebenkosten für die Kapitalbeschaffung (Abschlußprovision,
Stempelkosten), die Gründungskosten u. a. m.
Die Berechnung des erforderlichen Betriebskapitals
wird Aufwand und Deckungsmittel einander gegenüberstellen.
Der Aufwand läßt sich in seinen einzelnen Teilen selten
genau berechnen, weshalb eher ungünstigere Verhältnisse anzunehmen
und entsprechende Sicherheitskoeffizienten in Ansatz zu bringen
sind. Die sachlichen Umstände, welche den Bedarf beeinflussen,
wurden angeführt. Auch die Persönlichkeit des Unternehmers, dessen
Geschicklichkeit und Umsicht, sind wichtige Faktoren.
Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen eigene und fremde Mittel
zur .Verfügung. Die Frage, wie eine industrielle Unternehmung
finanziert wird, soll hier nicht weiter erörtert werden. Das Größen-