Full text : Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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kommen  diese  Verhältnisse  klar-  zum  Ausdruck.  Die  Anschaffungskosten ­
  für  Neubauten,  Werkzeuge  usw.  belaufen  sich  auf  etwa
1  Mill.  Mark:
Stück,  Preis  das  Stück  Mk.  3  000  1  .  ,,  ...
o  roh  I  einschl.  Umarbeitung
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„  2200
„  1900
„  „  1800
1700
..  1500
..  1300
Wenn  man  einen  neuenArtikelfüreine  Massenfertigung ­
  auf  nimmt,  hierfür  Werkzeuge  und  Werkzeugmaschinen  beschafft, ­
  so  wird  das'  Verhältnis  zwischen  Einrichtungszeit
und  Ausnutzungszeit  ganz  wesentlich  die  Selbstkosten  beeinflussen. ­
  Sie  werden  beispielsweise  für  eine  Menge  von  100  000  Stück
verhältnismäßig  größer  sein  als  für  300  000  Stück,  weil  die  ersten
Kosten  (Einrichtungs-  und  Anlagekosten)  sich  auf  eine  verhältnismäßig ­
  geringe  Produktionsmenge  und  Produktionszeit  verteilen.
Selbst  innerhalb  der  Fertigungsdauer  müssen  die  Stücke-Selbstkosten
zu  Beginn  der  Fabrikation  erheblich  größer  sein  als  in  einem  späteren
Zeitraum,  wenn  die  Fabrikation  läuft,  Betriebserfahrungen  vorliegen
und  die  Werkzeugmaschinen  auf  ;die  Massenproduktion  eingestellt
sind.  Der  anfängliche  Stückakkordsatz  wird  gewöhnlich  zu  hoch
geschätzt,  die  Produktivität  der  Arbeiter  ist  geringer,  der  Anteil
an  den  festen  Kosten  entsprechend  größer.
FürdieSelbstkostenberechnungneueingeführter
Massenfabrikation  ist  der  Zeitpunkt  der  Kostenbestimmung ­
  für  das  Endergebnis  wesentlich.  In
einem  zu  frühen  Zeitpunkt  werden  die  Selbstkosten  zu  hoch,  über
normal  erscheinen.  Ein  Beispiel:  Die  Auftragsmenge  ist  260000
Stück,  die  Kostenberechnung,  als  Nachberechnung,  erfolgt  nach  Ablieferung ­
  von  21  000  Stück  und  nach  Fertigung  von  75  000  Stück,
die  Höchstleistung  ist  erreicht,  eine  Steigerung  nicht  mehr  möglich.
Dem  Preisangebot  liegt  eine  Vorkalkulation  zugrunde,  nach
betriebswirtschaftlichen  Erfahrungen  und  theoretischen  Berechnungen ­
  (für  die  Akkordlöhne)  ermittelt.  Die  Preisvereinbarung  erfolgt ­
  auf  Grund  der  Nachberechnung,  der  die  bisher  bezahlten ­
  Akkordlöhne,  Materialkosten:  und  die  normalen  Unkostenzuschläge ­
  zugrunde  gelegt  werden.  Der  Lieferpreis  wird  für  die
Restlieferung  festgelegt,  Kostenschwankungen  gehen  zu  Lasten  oder
zugunsten  des  Lieferers,  der  naturgemäß  mit  einer  gewissen

400
700
1000
2  000
3  000
5  000
10  000
15  000
            
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