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100 kg der Produktion berechnet. Genauer wäre die Berechnung,
wenn man die Abschreibungen im Verhältnis der Verteilungsgewichte
der Produktion verteilte; die gleichmäßige Belastung für
100 kg ohne Rücksicht auf die betriebstechnische Schwierigkeit und
Beanspruchung ist unrichtig. Die Verteilungsgewichte ergeben sich
aus der Vervielfachung der Produktionsmenge mit den Verteilungskonstanten
(im Beispiel 425: 500:175 *))
z. B.: Größe I:
50000 kg Produktion; (50 000x 17) 850 000 kg Verteilungsgewicht
Größe II:
60 000 kg Produktion; (60 000 X 20) 1 200 000 kg „
Größe III:
20 000 kg Produktion; (20 000 x 7) 140 000 kg „
Abschreibungen 76 650 Mk. auf 2 190 000 kg
d. s. 3,50 Mk. für 100 kg Verteilungsgewicht; demnach für Größe I
29 750 Mk.; II 42 000 Mk.; III 4900 Mk. Die erstgenannte
Verteilungsart würde ergeben: 29 480; 35 376 und 11 792 Mk.;
Größe I und II sind unverhältnismäßig hoch belastet.
c) Die Zinsverluste auf die Materialbestände, diese nach
dem Durchschnitt, der letzten 3 Jahre berechnet, werden in der
gleichen Weise verteilt. Die Aufrechnung der Zinsverluste während
der Fabrikation muß die Umlaufzeit des Rohstoffes bis zur
Ablieferung der Fabrikate an das Lager bzw. die Expedition berücksichtigen.
Die Aufteilung der Versicherungsbeiträge, der Wohlfahrtskosten
und der Gehälter der technischen Beamten auf die Werkabteilungen
bzw. die Werkbetriebe erfolgt nach der vorjährigen
Summe des Produktionswertes dieser Berechnungselemente. Z. B.
Werk I hat 123 747 Mk. verausgabt; auf Betrieb a entfallen ll,5o/o
dieses Betrages = 14 230 Mk.; für 100 kg der Jahres-Produktion
(840 Tonnen) 1,70 Mk.
Die Handlungsunkosten werden scharf von den Betriebsunkosten
geschieden: Betriebs- und Vertriebsfrachten, Betriebskrankenkasse
und Kasse der Kaufleute usw. Ihrer Verteilung wird
der Umsatz nach Menge oder Produktionswert der Fertigfabrikate
(unter Ausscheidung der Zwischenprodukte) und mit Berücksichtigung
der größeren oder geringeren Kosten und Mühe des ,Vertriebes
(Absatzes) zugrunde gelegt (Prozentzahlen).
Eine etwas summarische Berechnung zeigt das folgende Beispiel
eines Kupferwalzwerkes; die Arbeitsstufen sind getrennt berechnet;
*) Um das Beispiel nicht zu weitläufig werden zu lassen, sind die übrigen
Arbeitsprozesse hier zusammengezogen; vgl. S. 83, 146, 161 f.