Full text: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

1’203,500 
1:099,500 
1’042,300 
728.100 
494,600 
492.300 
449.100 
414,400 
303,000 
288.300 
kt wesentlicli ein. 
Bemannung 
33,351 
34,831 
35,259 
OESTERREICH — Handel (Handelsmarine, Literar. Leben etc.) 109 
)ioch viel mehr in der Schweiz und in England; siehe diese.) Da die 
Stärke der Correspondenz theilweise ein Kennzeichen sowohl des Cul- 
turgrades der Bevölkerung, als des Verkehres ist, so geben wir eine 
Liste der Zahl der Briefe, welclio 185.5 auf die einzelnen Provinzen 
kamen : 
NiedcrösteiTeicli«) . . . 11’1G0,900 Banat . . . 
6’611,500 Croatien . . 
Lngarn 6'496,500 Oberösterreich 
Lombardei 4'923,700 Siebenbürgen 
;enedig 4:342,200 Krain . 
'Galizien 2994,900 Schlesien 
fahren 2722,800 Kärnthen 
Küstenland 2’343,000 Salzburg 
Steiermark 1793,600 Bukowina 
Tirol 1’484,100 Dalmatien 
*) Die Hauptstadt V ien mit ihren Behörden wii 
Handelsmarine. 
Jahr Schiffe Tonnengehalt 
1852 10,120 295,855 
1853 9,511 311,763 
1854 9,735 316,286 
KahrtPnt: bebnde,, sich aber an „Schiffen weiter 
eingerechnet: 
s “■ 
m7)/daTOn 'MeTin ‘deftsTefund 
2723 m Italienischer Sprache (auch ein Zeichen, wie wenig die deutsche 
Bevölkerung in Oesterreich der italienischen geistig überlegen ist zumal 
die erste eine grössere Volksmenge umfasst); 659 Schriften waren in 
slavischer, 428 in ungarischer, 24 in französischer und 173 in la 
teinischer Sprache abgefasst. 
„NatiOnalbank.“ Dieselbe steht in solcher Beziehung zur Staatsfinanz 
dass sie in gewisser Hinsicht als Staatsanstalt erscheint. Sie verursachte dem 
Staate schon enorme Opfer, ohne demselben in den Zeiten der Krisen und der 
Noth entsprechende Gegenleistungen zu gewähren. Ende des ersten Semesters 
1856, also Ende Juni, ergab sich dabei folgender Stand: Silbervorrath 61’096 924fl. 
Banknoten im Umlaufe 368’222,837 (also mehr als das Sechsfache des Metall- 
vorraths; früher war das Verhältniss noch weit schlimmer !) Vorschuss der Bank 
auf österr. Staatspapiere 87*495,500, fundirte Staatschuld für Einlösung des 
Papiergeldes in "Wiener Währung 58*793,902, Haftungsschuld des Staats für das 
zuletzt durch die Bank eingelöste Papiergeld 15*506,686, hypotliecirte Staats 
schuld 154 Mill. (Mit Einrechnung der oben erwähnten Vorschüsse auf Staats.' 
papiere, hat demnach die Bank fast 316 Mill. fl. an den Staat zu fordern — also 
weit mehr als alle Staatseinkünfte in Jahr und Tag ertragen! Gewiss ein enor- 
lues Missverliältniss.) 
» », und das ungeheuere Schwanken der Valuta (siehe Rubrik „Finanzen“)
	        
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