fullscreen: Die Schweiz

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Westlich des Aargauer Fricktales bilden der Ta- 
seljnra im Flußgebiet der Ergolz und das Flach 
land an der Einmündung der Birs in den Rhein, 
das Gebiet des Kantons Basel; seit 1833 ist er 
politisch getrennt in die beiden Halbkantone Basel- 
stadt und Baseltand (135 500 und 76 200 Einwoh 
ner überwiegend protestantischer Konfession). 
Die Stadt Basel halt die für den Verkehr un 
gewöhnlich wichtige Stelle inne, wo der Rhein nach 
Norden umbiegend die große und volksreiche ober 
rheinische Tiefebene zwischen Schwarzwald und 
Vogesen betritt. Von Norden her führen beidseits 
des Stromes die Verkehrswege in Basel zusammen 
und vereinigen sich hier, nahe der burgundischen 
Pforte zwischen Jura und Vogesen, mit den Linien 
aus dem nordöstlichen Frankreich; die drei Jura- 
furchen des Birs-, Ergolz- und Fricktales leiten 
den Verkehr ins Mittelland weiter. Neuerdings ist 
Basel zur Kopfstation der Oberrhcinschifsahrt ge 
worden, und es besteht begründete Aussicht, daß 
auch die Strecke bis zum Bodensee für den Schiffs 
verkehr geöffnet werden kann. Die Stadt ist der 
Sitz einer altberühmten Universität; als wichtiger 
Industrie- und Handelsplatz steht sie nach der Volks 
zahl mit 132000 Einwohnern unter den Schwei 
zerstädten an zweiter Stelle. Der Hauptteil der 
Stadt, Großbasel, liegt am linken Rheinuser, über 
ragt vom doppeltürmigen Münster auf hoher Ter 
rasse, von der der Blick in die dunstige Ferne 
der süddeutschen Rheinebene hinausreicht. Das 
Rheinknie hält anv rechten Ufer das industrielle 
Klcinbasel umschlossen, dessen Seidenbandwcbereien 
und chemische Fabriken (für Farbstoffe und Arz 
neimittel) den Ruhm der Basler Industrie begrün 
den. Der gemeinnützige Sinn der Bevölkerung be-
	        
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