Full text: Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

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liext sich" in immer weniger Händen, und mit der Häufung dieses Besitzes 
in wenigen Händen wächst die Empörung der Arbeiterschichten gegen diese 
einseitige Reichtumsentwickelung. 
Zusammenfassend sagt darüber Marx im 24. Kapitel des 7. Abschnitts, 
Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation, Band I des „Kapitals" (S. 
727/28, 6. Auflage) mit einem geradezu dithyrambischen Schwung der 
Sprache und mit einer, ästhetisches Entzücken auslösenden Gestaltungskraft: 
„Auf einem gewissen Höhegrad bringt sie, d. h. die bürgerliche Gesellschaft, 
die materiellen Mittel ihrer eigenen Vernichtung zur Welt. Von diesem 
Augenblick regen sich Kräfte und Leidenschaften im Eesellschaftsschotze, welche 
sich von ihr gefesselt fühlen. Sie maß vernichtet werden, sie wird vernichtet. 
Ihre Vernichtung, die Verwandlung der individuellen und zersplitterten 
Produktionsmittel in gesellschaftlich konzentrierte, daher des zwerghaften 
Eigentums Vieler in das massenhafte Eigentum Weniger, daher die Expro 
priation der großen Volksmassen von Grund und Boden und Lebensrnitteln 
und Arbeitsinstrumenten, diese furchtbare und schwierige Expropriation der 
Volksmasse bildet die Vorgeschichte des Kapitals . . . Sobald die kapita 
listische Produktionsweise auf eigenen Füßen steht, gewinnt die weitere 
Vergesellschaftung der Arbeit und weitere Verwandlung der Erde und an 
derer Produktionsmittel in gesellschaftlich ausgebeutete, also gemeinschaft 
liche Produktionsmittel, daher die weitere Expropriation der Privateigen 
tümer eine neue Form. Was jetzt zu expropriieren, ist nicht länger der selbst 
wirtschaftende Arbeiter, sondern der viele Arbeiter explodierende Kapitalist. 
Diese Expropriation vollzieht sich durch das Spiel der imanenten Gesetze der. 
kapitalistischen Produktion selber, durch die Zentralisation der Kapitale. Je 
ein Kapitalist schlägt viele tot. Hand in Hand mit dieser Zentralisation oder 
Expropriation vieler Kapitalisten durch Wenige entwickelt sich die korpora 
tive Form des Arbeitsprozesses auf stets wachsender Stufenleiter, die be 
wußte technische Anwendung der Wissenschaft, die planmäßige Ausbeutung 
der Erde, die Verwandlung der Arbeitsmittel in nur gemeinsam verwend 
bare Arbeitsmittel, die Oekonomisierung aller Produktionsmittel durch 
ihren Gebrauch als Produktionsmittel kombinierter, gesellschaftlicher Arbeit, 
die Verschlingung aller Völker in das Netz des Weltmarktes und damit der 
internationale Charakter des kapitalistischen Regimes. Mit der beständig 
abnehmenden Zahl der Kapitalmagnaten, welche alle Vorteile dieses Um 
wandelungsprozesses usurpieren und monopolisieren, wächst die Masse des 
Elends, des Drucks, der Knechtschaft, der Entartung, der Ausbeutung, aber 
auch der Empörung der stets anschwellenden und durch den Mechanismus 
des kapitalistischen Produktionsprozesses selbst geschulten, vereinten und or 
ganisierten Arbeiterklasse. Das Kapitalmonopol wird zur Fessel der Pro 
duktionsweise, die mit und unter ihm aufgeblüht ist. Die Zentralisation der 
Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen 
Punkt, wo sie unerträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. 
Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigen 
tums schlägt. Die Expropriateurs werden expropriiert. Die aus der ka 
pitalistischen Produktionsweise hervorragende kapitalistische Aneignungsweise, 
daher das kapitalistische Privategentum, ist die erste Negation des indi 
viduellen, auf eigene Arbeit gegründeten Privateigentums. Aber die kapi- 
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