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Angelegenheit des ganzen Volkes macht und jede
Regung des öffentlichen und privaten Lebens
ihm unterwirft. Die nationale Forderung,
ein Kind des 19. Jahrhunderts, erhebt ihr
Haupt, vor Fichtes kategorischem Imperativ der
Hingabe an das Vaterland beugt sich das wirtschaftliche
Werturteil des billig Einlaufens und
teuer Verlaufens, ein Leitsatz aus der rationalistischen
Philosophie des 18. Jahrhunderts.
Gleichwie das Volksheer ethisch höher als das
Söldnerheer, die nationale Politik über der
Politik der Kabinette steht, so die Nationalwirtschaft
über der Erwerbs- und Tauschgefellschast
des ökonomischen Rationalismus. Freilich
zeigt die nationale Forderung sich zumeist in
der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung
der wirtschaftlichen Kriegsmatznahmen
mächtig, doch schon dem Frieden war sie nicht
mehr unbekannt. „Gesetzlicher Schutz der
nationalen Arbeit" und des nationalen Arbeiters
gegen die fremde Konkurrenz, „Boykott"
der nationalen Gegner und „Jeder zu den
Seinen", Bevorzugung der „Mutterländer" und
schikanöse Behandlung mißliebiger Einwanderer
und Waren durch die Grenzbehörde waren solche
Schlagworte und Maßnahmen von ökonomisch
vielfach zweifelhaftem Nutzen. Aber daß sie
an verschiedenen Stellen auskommen und die