Kali-Chemie Aktiengesellschaft
17. Werk Zollhaus,
Anlagen:
Auf Werk Zollhaus werden in erster Linie Erd-
farben hergestellt.
Grundbesitz:
34593 qm, wovon auf Betriebsanlagen 5502 qm,
auf Werkswohnhäuser 2491 qm entfallen, während die
restliche Fläche in Größe von 26 600 am zum weiteren
Ausbau des Werkes zur Verfügung steht.
Die sonst noch von Heyl-Beringer erworbenen
Betriebe, Werk Charlottenburg, Sophienstraße 18—22,
Größe 15 756 qm, Köln-Rodenkirchen, Größe 11 792 qm,
und Andernach, Größe 12665 qm, werden von der
Gesellschaft voraussichtlich nicht wieder in Betrieb
genommen,
Die Gesellschaft ist zur Zeit damit beschäftigt,
den zum Teil wertvollen Grundbesitz zu realisieren.
18. Gemeinselr”tswerk Bitterfeld.
Die Kali-Chemie A.-G. besitzt diese große chemische Fabrik zusammen mit dem Aussiger chemischen
Verein.
Stillgelegt sind zur Zeit folgende Betriebe:
1. Werk Porz.
Anlagen:
Das Werk diente bis zum Jahre 1924 der Her-
stellung von Rhenania-Phosphat. Es verfügt über
eigenen ' Eisenbahnanschluß zur Station Porz und
Wasseranschluß zum Rhein.
Gesamtgrundbesitz:
12 ha 18 a 25 qm, wovon auf Betriebsanlagen
7 ha 74 a 30 qm und auf Werkswohnungen 28 a 17 qm
entfallen, während der Rest in Größe von 4 ha 15 a
78 am zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken dient. —
Vorhanden sind 6 Werkswohnhäuser mit 18 Woh-
nungen.
2. Werk Wildau,
Anlagen:
Die auf Werk Wildau vorhandene Schwefelsäure-
Fabrik wurde Ende 1928 stillgelegt und aufgegeben,
Zur Zeit ist man damit beschäftigt, die Betriebs-
anlagen abzubrechen. Der Grundbesitz, an der Dahme
gelegen, soll aufgeschlossen und sukzessive für
Siedlungszwecke verwertet werden,
Das Werk hat eigenen Eisenbahnanschluß zur
Station Wildau und Wasseranschluß zur Dahme.
Gesamtgrundbesitz:
13 ha 57 a 51 qm, wovon auf Betriebsanlagen
86 a 1 qm und auf Werkswohnungen 12 a 16 qm ent-
fallen, während der Rest in Größe von 12 ha 59 a
34 qm zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken dient. —
Vorhanden sind 5 Werkswohnhäuser mit 29 Woh-
nungen.
Tochtergesellschaften und Beteiligungen.
1. Gewerkschalten Salzbergwerk Neu-Staßiurt I und Salzbergwerk Neu-Staßiurt II (bis 1953
stillgelegt),
Gegründet: November 1871 als Gewerkschaft Agathe, Anlagen:
1876 vereinigt unter Salzbergwerk Neu-Staßfurt. Vorhanden sind_4 Schächte (IV, V, VI und VID,
Anzahl der Kuxe: 2000 (je 1000). lie auf Grund des Reichskaligesetzes bis zum Jahre
, 1953 für die Förderung von Kalisalzen stillgelegt sind.
Gesamtkapital beider Gewerkschaften: Die Schächte VI und VII werden auf Grund be-
Rank. 12 000 000.—. sonderer ministerieler Genehmigung als Steinsalz-
Gerech Grundbesitz: 3chächte betrieben. Schacht VI dient als Förder-
erechtsame und Grundbesitz: achacht, Schacht VII als zweiter Ausgang,
Die Gerechtsame der Gewerkschaft Neu-Staß- San |
furt I, die sich über insgesamt 17 563 548 qm erstreckt, ; Be Ne zlen HT He werk umfang
liegt in den Gemeinden Löderburg, Athensleben und De na gpün zur a Ki
Unseburg, die der Gewerkschaft Neu-Staßfurt II im Jie Pott ON tell. g f ic ‚liche Dolomi T ird
Ausmaße von 10942899 qm in der Gemarkung © Ol ascheherstellung erforderliche Dolomit wir,
Prenßisch-Börnicke ” aus eigenen Brüchen am Harz gewonnen,
GOTTES: . Häuser: 890 Werkswohnhäuser mit 283 Wohnungen,
Der Grundbesitz der beiden Gewerkschaften um- Beschäftigte: 547
faßt: 69 ha 61 a 838 qm, wovon auf Betriebsanlagen Beschäftigte: . | nn
19 ha 96 a 49 am und auf Werkswohnungen 12 ha Beteiligungen: Die Gewerkschaften ihrerseits sind
26 a 21 qm entfallen. Der Rest in Größe von 37 ha beteiligt:
38 a 68 qm dient zur Zeit landwirtschaftlichen mit Rmk. 3000 000.— an dem in Zscherndorf bei
Zwecken. Bitterfeld gelegenen elektrolytischen Werk .Neu-
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