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Eisenbahnbetrieb.
335. Kchnrrschleudrrniaschinr nach Lestir.
Erbaut von der Lokomotivfabrtk von Henschel L Sohn in Kassel.
Die Verwaltung der Arlbergbahn hat an deren Berglehnen bis 2000 m Höhe ü. M.
viele Tausend Arven, Bergkiefern und Föhren in zuvor gegen Rutschung und Steinschlag
gesicherten Boden pflanzen
lassen, um durch den im Laufe
der Zeit heranwachsenden
Bannwald ein wirksames Schutzmittel
für ihre Bahnlinie zu
schaffen. Sie unterhält in
1200 na ü. M. eigene Pflanzgärten,
denen die Pflänzlinge
für die weitere Aufforstung
entnommen werden.
Das einfachste Mittel
zur Schneebeseitigung bietet
der Schneepflug. Er stellt
eine nach Art des Ackerpfluges
geformte große Pflugschar dar,
wird aus Holz mit Eisenbeschlag,
besser ganz aus
Eisen, gebildet und an der
Vorderseite der Lokomotive befestigt,
auch bei größerer Ausführung
wohl auf eigene Räder
gestellt und durch eine Lokomotive
vorgeschoben. Bei eingleisiger
Bahn ist die Pflugschar
mitunter symmetrisch zur Mittelachse
angeordnet, so daß der von ihr aufgehobene Scbnee nach den beiden Außenseiten des
Gleises geworfen wird. Bei zweigleisiger Bahn kann die Schar nur einseitig gestaltet
sein, da der Schnee nur nach der einen nächstgelegenen Außenseite abgedrängt werden darf.
336. Kchlrudrrrad drr Lrslirmaschine.