Full text : Zollhandbuch für die Ausfuhr nach Rußland 1906-1917

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der  sibirischen  und  uralischen  Goldindustrie  gestattet, ­
  wobei  dem  Finanzminister  anheimgestellt
wird,  im  Einvernehmen  mit  dem  Minister  für
Landwirtschaft  und  Reichsdomänen  die  näheren
Bedingungen  für  die  zollfreie  Einfuhr  des  erwähnten ­
  Mittels  festzusetzen.
Anmerkung  2.  Präparate,  welche  zur
Verhütung  oder  Beseitigung  von  Krankheiten  der
Weinrebe  und  der  Obstbäume  dienen  und  in  besonderen ­
  vom  Minister  für  Handel  und  Industrie
im  Einvernehmen  mit  dem  Finanzminister  und  dem
Hauptverweser  für  Ackerbaueinrichtung  und
Landwirtschaft  bestätigten  Verzeichnissen  aufgeführt ­
  sind,  sind  bis  zum  31.  März  a.  St.  1912
zollfrei  einzulassen  (Gesetz  vom  19.  Dezember  a.  St.
1910.  C.  10,  Nr.  39  320).
Verzeichnis  der  zollfrei  einzulassenden ­
  Präparate,  die  zur  Vorbeugung  und
Heilung  von  Krankheiten  der  Weinreben
und  Obstbäume  dienen  (Art.  112,  Anm.  2).  (Bestätigt ­
  vom  Minister  für  Handel  und  Industrie  am
5.  Juli  1911)
1.  Schwefel  jeder  Art  (darunter  gewöhnlicher  und  gefällter ­
  —  mit  Wasser  befeuchtbarer).
2.  Kupfervitriol.
3.  Eisenvitriol.
4.  Kalium-Sulfokarbonat.
5.  Das  Präparat  „Bouillie  instantan6e  Eclaire“,  hergestellt ­
  von  Vermorel  in  Villefranche  (Frankreich).
6.  Verdet  Excelsior  (hergestellt  von  der  Firma  Soci6t&
des  sulfures  de  carbone  du  centre).
7.  Arsensaures  Blei.
8.  Arsensaures  Natrium.
9.  Natrium  —  Polysulfide.
10.  Verdet  Vermorel  (essigsaures  Kupfer).
11.  Renommee  Nr.  1  Fama.
12.  Renommee  Nr.  2  SouiiAe  mit  Zusatz  von  befeuchtbarem ­
  Schwefel.
13.  Bouillie  Bordelaise  Schlösing.
14.  Bouillie  U.  U.  Gimel  (unique  usage).
15.  Chloroxyd  des  Kupfers.
16.  Calcium-Bisulfid.
17.  Papier  zum  Anlegen  von  Fang-  und  Leimringen
an  Baumstämme.
18.  Formalin.
Die  zollfreie  Einfuhr  der  genannten  Erzeugnisse  ist  gestattet: ­
  a)  allen  Regierungsanstalten,  die  sich  mit  der  Bekämpfung ­
  landwirtschaftlicher  Schädlinge  befassen,  unter
eigener  Verantwortung  für  den  richtigen  Gebrauch  der  genannten ­
  Stoffe,  ohne  Vorlegung  besonderer  Bescheinigungen
des  Landwirtschaftsdepartements,  b)  den  Semstwos  und  landwirtschaftlichen ­
  Vereinen  und  mit  Bezug  auf  Stoffe,  die  ausschliesslich ­
  zur  Bekämpfung  landwirtschaftlicher  Schäd ­
            
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