59
vorfinden, dass dieses Wasser auch als Tafelgetränk
Verwendung finden kann, wie das jetzt der Fall ist;
3. V i 11 e 1 S. Centrale, das eine verschwindend
kleine Menge von Mineralstoffen (1,29 im Liter)
enthält, als Tafelwasser.
Die sub Punkt 1 und 2 aufgeführten Wasser sind nach
der Anm. 1 zum Art. 32 des Vertragstarifs zusammen
mit dem Gewicht der Flaschen, in denen sie importiert werden,
mit einem Rubel pro Pud zu verzollen; das sub P. 3 genannte
Wasser (Vittel S. Centrale) dagegen — nach Art. 32 mit
2 Rub. 30 Kop. pro Pud, zusammen mit dem Gewicht der
Flaschen, in denen es eingeführt wird (C. 08, Nr. 33 724).
Das Mineralwasser „K ö n i g s q u e 11 e“, das einer der
Quellen des bekannten deutschen Kurorts Wildungen
(Wildungen-Königsquelle) entstammt und seiner chemischen
Zusammensetzung nach zu den kalkhaltigen Wassern ge
hört, ist als Heilwasser nach Anm. 1 zu Art. 32 des Vertrags
tarifs samt dem Gewicht der unmittelbaren Umschliessung
mit 1 Rub. für das Pud zu verzollen (C. 08, Nr. 39 086).
Das deutsche Mineralwasser „Vircho w- Quelle“, das
seiner Zusammensetzung nach zu den schwach kochsalz
haltigen Wassern gehört, ist als Heilwasser nach Art. 32,
Anm. 1, des Vertragstarifs zu 1 Rub. für das Pud, zusammen
mit dem Gewicht des unmittelbaren Geschirrs zu verzollen
(C. 09, Nr. 7624).
Das aus der Quelle Palma in Budapest erhältliche öster
reichisch-ungarische Mineralwasser „P a 1 in a“ ist als medi
zinisches natürliches Abführungswasser nach Art. 32, Anm. 1,
des Vertragstarifs samt dem Gewicht des unmittelbaren
Gefässes zu verzollen (C. 09, Nr. 22 014).
Das Wasser, das aus dem ungarischen Kurort Pistyen
(oder Pystiän) stammt, zum innerlichen Gebrauch dient
und den Namen „Pistyöner Heilquelle“ führt, ist
nach Art. 32, Anm. 1, des Vertragstarifs zu verzollen (C. 09,
Nr. 37 185).
Laut Beschlüssen des Medizinalrats ist das Mineral
wasser „K öniglich Nieder-Selters“ als Heilwasser
unter Verzollung nach Anm. 1 zu Art. 32 des Vertragstarifs
zur Einfuhr zugelassen worden (C. 10, Nr. 11 329).
Das Mineralwasser „St. Anna Hei 1 - Que 11 e“ in
Windsheim (Bayern) als Heilwasser — nach Anm. 1 zu
Art. 32 des Vertragstarifs (C. 10, Nr. 27 985).
Die Mineralwässer „E mser Kränchen“ und
„Einser Kesselbrunnen“ als Heilwasser — nach
Anm. 1 zu Art. 32 des Vertragstarifs (C. 10, Nr. 31 490).
Das Wasser „Porl a“ (Gamla Källau) als Tafelwasser
— nach Art. 32 des allgemeinen Tarifs (C. 10, Nr. 39 158).
Das Wasser „K a i s e r - F r i e d r i c h - Q u e 11 e“ der
Firma Kaiser-Friedrich-Quelle in Offenbach am Main als Tafel
wasser—nach Art. 32 des allgemeinen Tarifs (C.ll, Nr. 1982).
Die Mineralwasser „Helenen - Quelle“ und
„G e o r g - V i k t o r - Q u e 11 e“ sind mit dem Mineral*