Full text : Zollhandbuch für die Ausfuhr nach Rußland 1906-1917

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vorfinden,  dass  dieses  Wasser  auch  als  Tafelgetränk
Verwendung  finden  kann,  wie  das  jetzt  der  Fall  ist;
3.  V  i  11  e  1  S.  Centrale,  das  eine  verschwindend
kleine  Menge  von  Mineralstoffen  (1,29  im  Liter)
enthält,  als  Tafelwasser.
Die  sub  Punkt  1  und  2  aufgeführten  Wasser  sind  nach
der  Anm.  1  zum  Art.  32  des  Vertragstarifs  zusammen
mit  dem  Gewicht  der  Flaschen,  in  denen  sie  importiert  werden,
mit  einem  Rubel  pro  Pud  zu  verzollen;  das  sub  P.  3  genannte
Wasser  (Vittel  S.  Centrale)  dagegen  —  nach  Art.  32  mit
2  Rub.  30  Kop.  pro  Pud,  zusammen  mit  dem  Gewicht  der
Flaschen,  in  denen  es  eingeführt  wird  (C.  08,  Nr.  33  724).
Das  Mineralwasser  „K  ö  n  i  g  s  q  u  e  11  e“,  das  einer  der
Quellen  des  bekannten  deutschen  Kurorts  Wildungen
(Wildungen-Königsquelle)  entstammt  und  seiner  chemischen
Zusammensetzung  nach  zu  den  kalkhaltigen  Wassern  gehört, ­
  ist  als  Heilwasser  nach  Anm.  1  zu  Art.  32  des  Vertragstarifs ­
  samt  dem  Gewicht  der  unmittelbaren  Umschliessung
mit  1  Rub.  für  das  Pud  zu  verzollen  (C.  08,  Nr.  39  086).
Das  deutsche  Mineralwasser  „Vircho  w-  Quelle“,  das
seiner  Zusammensetzung  nach  zu  den  schwach  kochsalzhaltigen ­
  Wassern  gehört,  ist  als  Heilwasser  nach  Art.  32,
Anm.  1,  des  Vertragstarifs  zu  1  Rub.  für  das  Pud,  zusammen
mit  dem  Gewicht  des  unmittelbaren  Geschirrs  zu  verzollen
(C.  09,  Nr.  7624).
Das  aus  der  Quelle  Palma  in  Budapest  erhältliche  österreichisch-ungarische ­
  Mineralwasser  „P  a  1  in  a“  ist  als  medizinisches ­
  natürliches  Abführungswasser  nach  Art.  32,  Anm.  1,
des  Vertragstarifs  samt  dem  Gewicht  des  unmittelbaren
Gefässes  zu  verzollen  (C.  09,  Nr.  22  014).
Das  Wasser,  das  aus  dem  ungarischen  Kurort  Pistyen
(oder  Pystiän)  stammt,  zum  innerlichen  Gebrauch  dient
und  den  Namen  „Pistyöner  Heilquelle“  führt,  ist
nach  Art.  32,  Anm.  1,  des  Vertragstarifs  zu  verzollen  (C.  09,
Nr.  37  185).
Laut  Beschlüssen  des  Medizinalrats  ist  das  Mineralwasser ­
  „K  öniglich  Nieder-Selters“  als  Heilwasser
unter  Verzollung  nach  Anm.  1  zu  Art.  32  des  Vertragstarifs
zur  Einfuhr  zugelassen  worden  (C.  10,  Nr.  11  329).
Das  Mineralwasser  „St.  Anna  Hei  1  -  Que  11  e“  in
Windsheim  (Bayern)  als  Heilwasser  —  nach  Anm.  1  zu
Art.  32  des  Vertragstarifs  (C.  10,  Nr.  27  985).
Die  Mineralwässer  „E  mser  Kränchen“  und
„Einser  Kesselbrunnen“  als  Heilwasser  —  nach
Anm.  1  zu  Art.  32  des  Vertragstarifs  (C.  10,  Nr.  31  490).
Das  Wasser  „Porl  a“  (Gamla  Källau)  als  Tafelwasser
—  nach  Art.  32  des  allgemeinen  Tarifs  (C.  10,  Nr.  39  158).
Das  Wasser  „K  a  i  s  e  r  -  F  r  i  e  d  r  i  c  h  -  Q  u  e  11  e“  der
Firma  Kaiser-Friedrich-Quelle  in  Offenbach  am  Main  als  Tafelwasser—nach ­
  Art.  32  des  allgemeinen  Tarifs  (C.ll,  Nr.  1982).
Die  Mineralwasser  „Helenen  -  Quelle“  und
„G  e  o  r  g  -  V  i  k  t  o  r  -  Q  u  e  11  e“  sind  mit  dem  Mineral*
            
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