Object: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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.anstellt. Andere Tätigkeiten sind: Fettmachen und Schlachten des 
Schweines, Nutzung der Ziege und der Hühner, möbliertes Vermieten 
eines Teiles des Hauses, endlich Nutzung der drei Landparzellen, die 
von dem Eigentümer des Hauses gepachtet sind: 
Gemüsegarten, 250 m von der Wohnung entfernt 
6,11 ar ä 7,— Fr. = 42,77 Fr. 
Kartoffelfeld, 1500 m von der Wohnung 
entfernt 4,82 ar ä 3,50 „ = 16,87 „ 
Wiese für Gras und Heu, 
400 m von der Wohnung entfernt 
3,37 ar ä 7,— „ - 23,59 „ 
14,30 ar 83,23 Fr. 
Vergleicht man diese Zahlen mit dem Budget (§ 14—16), so er 
gibt sich, daß die häusliche Tätigkeit eine beachtenswerte Holle in 
der hier beschriebenen Familie spielt. Das ist wohl vorherrschend 
im ganzen Lande. Die Industriegegend Westfalens bleibt also den 
ländlichen Traditionen der Hannoveraner und Skandinavier treu. 
Und bis heute zeigen sich die Unternehmer nicht geneigt, die ganze 
Tätigkeit ihrer Arbeiter für die Berufsarbeit in Anspruch zu 
nehmen, wie es die von England tun, und sie so in Zeiten der Ruhe 
jedes Existenzmittels zu berauben. 
Lebensweise der Familie. 
§ 9. Ernährung und Mahlzeiten. Die Familie macht 
vier Mahlzeiten am Tag. Frühstück (8 Uhr morgens): Kaffee 
-ohne Zucker, mit wenig oder ohne Milch; man nimmt reinen Kaffee, 
ohne Zichorie, und rechnet ungefähr 40 g Wasser auf 1 g Kaffee; 
dazu ißt man Butterbrot. Mittagessen: Man kocht eine Suppe 
aus Wasser, Kartoffeln und Fett. Außerdem gibt es ein Gericht, 
bestehend aus 0,96 kg Fleisch (außer wenn es Schweinefleisch ist), 
Kohl und anderen frischen und konservierten Gemüsen, Salz und 
1,2 1 Wasser, das allmählich verdunstet, so daß nur eine Kraftbrühe 
zurückbleibt. Wenn das Geld zum Fleisch nicht reicht, begnügt 
man sich mit gekochtem Gemüse und ein wenig Speck aus dem 
Vorrat. Ein Arbeiter, der 2,50 M. pro Tag verdient, und dessen 
Familie 5—6 Personen umfaßt, kann kaum mehr als 2—3 mal in 
der Woche Fleisch essen. Sonntags gibt es oft noch Bouillon mit 
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