Full text: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Meierei C. Bolle A.-G. Berlin. 
Festsaal. 
BLÄSERVEREIN „CONCORDIA“ (Bild 
13). Dieser Verein, der sich wie die nach 
benannten der weitgehendsten Unterstützung 
durch die Firma erfreut, hat sich neben 
Geselligkeit besonders die Pflege der Janit- 
scharenmusik zur Aufgabe gemacht. Seine 
MEIEREI-BIBLIOTHEK (Bild 4). Dieselbe will mit etwa 900 Bänden aus der schönen 
Literatur und ca. 350 wissenschaftlichen Büchern, die jetzt 225 Leser unentgeltlich unter 
halten und belehren und zugleich den Sinn der Angestellten für die Häuslichkeit erziehen. 
SPARKASSE. Die Sparkasse (Bild 5), die wöchentlich erübrigten Verdienst ent 
gegennimmt und mit 5 % verzinst, regt zum Sparen an und erreichte an Spareinlagen be 
reits eine Höhe von 140000 M. 
KANTINE. Die Kantine (Bild 6 u. 7) bietet dem Personal einen freundlichen und be 
haglichen Aufenthalt und gute Speisen und Getränke zu wohlfeilen Preisen. 
WASCHRÄUME FÜR DIE KUTSCHER (Bild xi), die regelmäßig benutzt werden, 
ehe der Kutscher sich zum Ein- und Ausladen 
oder zum Verkauf der Meiereiprodukte begibt. 
SCHLAFRÄUME FÜR MEIER, STALL 
LEUTE UND WEIBLICHE ANGESTELLTE 
(Bild 12). Etwa 100 Meier und Stalleute, 
sowie 20 weibliche Angestellte wohnen auf 
dem Meiereigrundstück. Diesen Leuten sind 
Schlafräume eingerichtet worden, die ihren 
Bewohnern ein sauberes und gemütliches 
Heim bieten. 
Meierei-Bibliothek.
	        
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