Full text : Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Zum  Geleit.

V

diesem  Gebiete,  was  dem  vorliegenden  Werke  besonderen  Wert  verleiht.  Für  die  hierdurch
unserem  Werke  gewordene  Unterstützung  sagen  wir  ihm  auch  an  dieser  Stelle  unseren
aufrichtigsten  Dank,  dem  sich  gewiß  weite  Kreise  der  Öffentlichkeit  anschließen  werden.
Wir  hoffen  weiter,  daß  seine  Arbeit  die  Anregung  dazu  geben  möge,  daß  das  Kaiserliche ­
  Statistische  Amt  der  Frage  der  Erforschung  der  freiwilligen  Fürsorge  seine  besondere
Aufmerksamkeit  schenken  und  von  Amts  wegen  die  hier  von  privater  Seite  eingeleitete
Zusammenfassung  des  auf  diesem  Gebiete  Geleisteten  fortführen  möge.  Die  Arbeit  eines
Einzelnen,  auch  wenn  sie  mit  noch  so  viel  Hingebung,  Sachkenntnis  und  Eifer  geleistet
wird,  muß  auf  diesem  Gebiete  Stückwerk  bleiben  und  kann  nur  Teilergebnisse  zeitigen.
Die  Bedeutung  des  Ganzen  erfordert  aber,  daß  die  amtliche  Statistik  dieses  bisher  vernachlässigten ­
  Gebietes  sich  annehme,  um  seine  Bedeutung  einwandfrei  auch  für  alle  Zukunft
festzustellen.
Wer  in  den  nachstehenden  Blättern  liest,  der  wird,  so  hoffen  wir,  daraus  reiche  Anregung ­
  finden.  Mit  Bezug  auf  diese  freiwillige  Sozialpolitik  aber  wird  in  Anlehnung  an
die  in  der  angeführten  Thronrede  Kaiser  Wilhelms  ausgesprochenen  Worte,  gesagt  werden
können,  daß,  wenn  auch  auf  diesem  Gebiete  noch  vieles  zu  tun  übrig  bleibt,  der  Anteil,
welchen  Deutschlands  Gewerbe,  Handel  und  Industrie  an  dem  bisher  Erreichten  hat,  im
Volke  nicht  vergessen  werden  wird.
Unserem  Kaiser  selbst  aber  wird  es  anläßlich  seines  Regierungsjubiläums,  an  dem  er
auf  eine  so  reichgesegnete  Tätigkeit  auf  allen  Gebieten  zurückschaut,  eine  große  Genugtuung ­
  gewähren,  daß  die  von  seinen  Vorfahren  begonnene,  von  ihm  tatkräftig  geförderte
deutsche  soziale  Gesetzgebung  den  sozialen  Gedanken  so  tief  in  alle  Herzen  gesenkt  hat,
wie  es  die  Ergebnisse  dieses  Werkes  zeigen.

Präsidium:
Geheimer  Justizrat  Professor  Dr.  Rießer,
Vorsitzender  des  Präsidiums  des  Hansa-Bundes.

Kommerzienrat  Engelhard,  Mannheim,  Obermeister  Marcus,
Mitglied  der  Ersten  Badischen  Kammer.
Präsidenten  des  Hansa-Bundes.

Dr.  Steche,  Leipzig,
Mitglied  der  Zweiten
Sächsischen  Ständekammer.

Hirth,  Fabrikbesitzer,  Cannstatt,  Witthoefft,  Hamburg
i.  Fa.:  Arnold  Otto  Meyer
Vizepräsidenten  des  Hansa-Bundes.

Geschäftsführung:
Assessor  Dr.  Kleefeld,  Legationsrat  Freiherr  v.  Richthofen,  M.  d.  R.
Beiräte:
Dr.  Stresemann,  Dresden,  Obermeister  Kniest,  Kassel,
Mitglieder  des  Direktoriums  des  Hansa-Bundes.
            
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