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Gebr. Arnhold’scher Pensionsverein, Dresden.
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das vom verstorbenen Herrn Konsul Kommerzienrat Max Arnhold hinterlassene
Legat in Höhe von 100 000 M., dessen Zinsen zunächst zur Erhöhung der Bezüge und
der dereinstigen Pension derjenigen Versicherten, welche z. Zt. seines Todes mindestens
2 Jahre bei seiner Firma angestellt waren, bestimmt sind und welche nach Erledigung
dieser Verpflichtungen dem Vereinsvermögen zufließen, sowie eine von Herrn Konsul
Kommerzienrat Georg Arnhold anläßlich seines 30jährigen Geschäftsjubiläums er
richtete Stiftung von 40 000 M., die gleichfalls gesondert verwaltet wird und deren Zinsen
dazu bestimmt sind, in besonderen Fällen als Zusatzpensionen verwendet zu werden, und
zwar zur Hälfte für Pensionsberechtigte des Angestelltenkreises der Firma Gebr. Arnhold,
zur anderen Hälfte für pensionsberechtigte Witwen und Waisen von Versicherten des Gebr.
Arnhold'sehen Pensionsvereins allgemein. Diese Stiftung ist durch verschiedentliche Zu
wendungen anderer beteiligter Firmen weiter erhöht worden. Aber auch dem Vereins
vermögen direkt sind im Laufe der letzten Jahre durch freiwillige Zuwendungen seitens
beteiligter Firmen nicht weniger als 20 000 M. zugeflossen, und nachdem sich die Er
kenntnis von den Leistungen des Pensionsvereins mehr und mehr gesteigert hat und das
Interesse für denselben gerade in letzter Zeit sehr gewachsen ist, ist zu erwarten, daß eben
diese freiwilligen Zuwendungen noch größeren Umfang annehmen und es so dem Pen
sionsverein ermöglichen, noch über seine satzungsgemäßen Verpflichtungen hinaus den
Versicherten weitere Wohltaten zu gewähren.
So hat sich der Gebr. Arnhold’sche Pensionsverein seit seinem Bestehen aus kleinen
Anfängen zu einer großen und leistungsfähigen Pensionskasse entwickelt und stellt sich
als eine vorbildliche soziale Einrichtung und ein großzügiges Unternehmen freiwilliger
Fürsorge dar.