Object: Study week on the econometric approach to development planning

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Arb eiter - Wohlfahrt seinrichtun gen in Leimen. In Leimen konnte dank einer nam haften Stiftung eines Vorstandsmitgliedes durch Bau von ARBEITERHÄUSERN besonders für die Unterbringung alter, verdienter Ar beiter gesorgt werden. Jedes der 12 Häuser enthält im unteren Stockwerk Wohnzimmer und Küche mit Küchenveranda und darunter liegender Stallung, im oberen Stockwerk 2 Schlafzimmer. Ein gemeinsames Hin terhaus enthält Badezimmer, Wasch küche und Trockenraum. Zu jedem Haus gehört ein Vorgärtchen und ein Stück Gemüse land. An Jahresmiete werden 170 M. ratenweise bei der 14tägigen Lohnzahlung in An rechnung gebracht und auf ein Sparkassenbuch angelegt, dessen Betrag im Todesfälle des Mannes der Witwe oder dem Vormund der Kinder ausbezahlt wird. Bis Ende 1909 be trugen die so gesammelten Beträge für die Inhaber der Häuser insgesamt 14888 M., während über 18000 M. früheren Mietern oder deren Hinterbliebenen zurückgezahlt wurden. Im Jahre 1903 wurde zwecks Erbauung weiterer Arbeiterhäuser vom Aufsichtsrat und Vorstand die Gründung einer Baugesellschaft mit 150 000 M. Kapital beschlossen. In 6 größeren Arbeiterhäusern sind 30 Einzelwohnungen untergebracht, von denen jede Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer und x Küche umfaßt. Die beigegebenen Risse veran- m p. Nv. r ,fc Vr* V»» Arbeiterhäuser in Leimen, Vorderansicht. —iS Arbeiterhäuser in Leimen, Grundriß des Erdgeschosses.
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